Kommt von den Bayern
HSV holt Krüger als erste Sportvorständin

Kathleen Krüger wird ab dem 1. Juli neue Sportvorständin beim HSV. Zuvor war sie 17 Jahre für den FC Bayern tätig – unter anderem als Team-Managerin. In Hamburg folgt sie auf Stefan Kuntz, der den Verein vor rund einem halben Jahr verlassen hat.
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Kathleen Krüger (40) wird zum 1. Juli Sportvorstand beim HSV.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Kathleen Krüger wird ab Juli 2026 Sportvorständin beim Hamburger SV
  • Sie arbeitete zuvor 17 Jahre beim FC Bayern München
  • Ihre Vertragslaufzeit beträgt laut «Bild» vier Jahre
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Davide MalinconicoRedaktor Sport

Kathleen Krüger (40) übernimmt zum 1. Juli 2026 den Posten des Sportvorstands beim Hamburger SV. Wie der norddeutsche Verein in seiner Medienmitteilung vom Dienstag schreibt, wird die ehemalige Fussballerin in Zukunft den sportlichen Gesamtbereich beim Bundesliga-Dino verantworten. 

Krüger war zuvor 17 Jahre für den deutschen Rekordmeister FC Bayern München in verschiedenen Positionen tätig. Nach ihrer langjährigen Zeit als Team-Managerin (2012–2024) leitete sie zuletzt als «Senior Leading Expert Sport Strategy & Development» die strategische und strukturelle Weiterentwicklung der Münchner.

«Hat menschlich und fachlich überzeugt»

HSV-Präsident Henrik Köncke (35) betont, dass Krüger sowohl menschlich als auch fachlich vollends überzeugt und durch ein klares Konzept herausgestochen habe.

Die künftige Sportvorständin der Hanseaten blickt voller Vorfreude auf ihre neue Herausforderung: «Ich freue mich sehr über das Vertrauen. Es ist ein echtes Privileg, den Hamburger SV, einen der ganz grossen Namen im deutschen Fussball, künftig auf sportlicher Ebene entscheidend mitprägen zu dürfen.»

Folgt auf Stefan Kuntz

Während der HSV in seiner Mitteilung keine Angaben zur Vertragslaufzeit macht, soll diese laut der «Bild» vier Jahre betragen. Krüger tritt damit die Nachfolge von Stefan Kuntz (63) an, von dem sich der Verein Ende Dezember überraschend getrennt hatte.

Hatte Kuntz damals noch «persönliche familiäre Gründe» für seine Bitte um Vertragsauflösung angeführt, begründete der Bundesligist den Schritt später mit einem «schwerwiegenden Fehlverhalten» des 25-fachen deutschen Nationalspielers.

Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
33
82
86
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
33
34
70
3
RB Leipzig
RB Leipzig
33
22
65
4
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
33
22
61
5
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
33
17
61
6
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
33
21
58
7
SC Freiburg
SC Freiburg
33
-9
44
8
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
33
-4
43
9
FC Augsburg
FC Augsburg
33
-12
43
10
FSV Mainz
FSV Mainz
33
-11
37
11
Hamburger SV
Hamburger SV
33
-14
37
12
Union Berlin
Union Berlin
33
-18
36
13
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
33
-15
35
14
1. FC Köln
1. FC Köln
33
-10
32
15
Werder Bremen
Werder Bremen
33
-21
32
16
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
33
-26
26
17
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
33
-29
26
18
FC St. Pauli
FC St. Pauli
33
-29
26
Champions League
UEFA Europa League
Conference League Qualifikation
Relegation Play-Offs
Abstieg
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