Mehrere Kandidaten wackeln
Kommts im Sommer zum Trainerbeben in der Bundesliga?

Der Kampf um Europas Plätze und den Klassenerhalt in der Bundesliga spitzt sich vor dem letzten Spieltag zu. Doch auch abseits des Rasens drohen Konsequenzen: Gleich sieben Trainer könnten laut «Bild» im Sommer ihren Job verlieren.
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Albert Riera hat bei Frankfurt einen schweren Stand.
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Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Mehrere Bundesliga-Trainer könnten nach Saisonende ihren Job verlieren.
  • Frankfurts Riera holte nur 1.23 Punkte pro Spiel.
  • Bayern bereits Meister, Wolfsburg droht Abstieg
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Andri BäggliRedaktor Sport

Bereits seit zwei Spieltagen steht Bayern München als deutscher Meister fest. Trotzdem gibt es in der letzten Runde noch Spannung. Der Abstiegskampf ist brandheiss und im Kampf um Europa ist die Entscheidung auch noch nicht gefallen. Da gleich mehrere Teams unter den Erwartungen geblieben sind, könnte es im Sommer laut der deutschen Zeitung «Bild» zum grossen Trainerbeben kommen. Gleich mehrere Kandidaten können Ende der Saison ohne Job da stehen.

Einer davon ist Albert Riera (44). Der Spanier hat anfangs Februar bei Frankfurt das Traineramt übernommen. Im Sommer dürfte laut Informationen der «Bild» aber bereits wieder Schluss sein. Die Punkteausbeute unter Riera ist bescheiden, nur 1.23 Punkte pro Spiel gab es – unter Vorgänger Dino Toppmöller waren es in dieser Spielzeit immerhin noch deren 1.5. 

Mit der ungenügenden Punkteausbeute droht Frankfurt gar das europäische Geschäft zu verpassen. Gegen Stuttgart brauchen die Adler zwingend einen Sieg. Auch nicht förderlich für Riera war, dass er zuletzt mit kontroversen Äusserungen in der Pressekonferenz aufgefallen ist. In einer Wutrede kritisierte er die Medien und deren Berichterstattung – die Leistungen auf dem Platz zeigten aber nach unten. Nach dem letzten Spiel gegen Stuttgart soll die Entscheidung fallen.

Auch Leverkusen-Trainer soll weg

Leverkusen-Coach Kasper Hjulmand wäre froh, würde Frankfurt gegen Stuttgart gewinnen. Derzeit scheint es danach auszusehen, als würde die Werkself die Champions League verpassen. Dafür müssen die Leverkusener den HSV schlagen, zudem muss man auf Niederlagen von Hoffenheim und Stuttgart hoffen. 

Hjulmand, der zuvor beim dänischen Verband als Trainer tätig war, konnte nach der Blitzentlassung von Erik ten Hag die Leverkusener in der Hinrunde stabilisieren. In der Rückrunde wankt der Meister von 2024 aber wieder. Offiziell wurde noch nichts kommuniziert, trotzdem sollen die Zeichen auf Abschied stehen.

Wechselt Hecking in die Chefetage?

Dieter Hecking ist längst als Kulttrainer und Feuerwehrmann in der Bundesliga. Nach enttäuschenden Resultaten ist der 61-Jährige bei Wolfsburg in die Bresche gesprungen. Merklich besser sind die Resultate nicht geworden, trotz des teuren Kaders. Am letzten Spieltag brauchen die Wölfe einen Sieg, um aus eigener Kraft den direkten Gang in die zweite Liga zu verhindern. 

Heckings Vertrag läuft nur noch bis zum Ende der Saison. Wie es danach weitergeht, ist noch offen. Hecking wird laut der «Bild» auch als Geschäftsführer bei Wolfsburg gehandelt, gut möglich also, dass er von der Seitenlinie in die Teppichetage wechselt.

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