«Jetzt ist nicht viel geplant»
Bayern verzichtet auf grosse Meister-Party – und hat Triple im Auge

Bayern München feiert den 35. Meistertitel mit den Fans in der Allianz Arena. Eine grosse Party gibt es aber nicht – der Fokus liegt bereits auf den bevorstehenden Halbfinals im Pokal und der Champions League.
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Bayern München verzichtet nach dem vorzeitigen Gewinn des Meistertitels auf eine grosse Sause.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Bayern München wird nach 4:2-Sieg gegen Stuttgart Deutscher Meister 2026
  • Feier mit Fans, aber grosse Sause erst am 16. Mai geplant
  • 35. Meistertitel, nur eine Niederlage in der gesamten Bundesliga-Saison
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Manuela BiglerRedaktorin Sport-Desk & Respeakerin

Dank des 4:2-Sieges gegen Stuttgart ist Bayern München vorzeitig Deutscher Meister. Nach Schlusspfiff ziehen sich die Bayern-Stars Meister-Shirts mit dem legendären Kakadu über und feiern den 35. Titel des Rekordmeisters gemeinsam vor den Fans. Die Spieler stimmen vor der Kurve gemeinsam mit ihren Anhängern ein paar Songs an. Einige Spieler verteilen auf den Tribünen anschliessend Autogramme und schiessen Selfies.

Auf dem Feld geht es somit eher ruhig zur Sache. Wie wird das in der Garderobe aussehen? Wird es dort eine Bierdusche für das Team geben? «Das kommt dann später noch», äussert sich Jamal Musiala nach dem Spiel im Interview bei DAZN. «Jetzt ist nicht viel geplant. Wir kriegen dann am letzten Spieltag eine grosse Feier», so Musiala.

Musiala sorgt für kuriosen Moment

Wie auch schon Bayern-Coach Vincent Kompany an der Pressekonferenz vor der Partie angekündigt hat, soll der volle Fokus auf dem Pokalhalbfinal vom Mittwoch (20.45 Uhr) bei Bayer Leverkusen liegen. Die grosse Meister-Sause soll am 16. Mai folgen, wenn die Münchner nach dem Spiel gegen Köln (15.30 Uhr) dann auch die Meisterschale entgegennehmen dürfen.

Auf die Frage des Reporters nach einem historischen Meister-Fazit beginnt Musiala: «Es ist ein grosser Moment für uns». Der Mittelfeldspieler pausiert danach einen Moment. «Was hast du gefragt? Ein Meister...?», fragt Musiala nach, der die Frage offenbar nicht ganz verstanden hatte. «Summary», übersetzt der Reporter für Musiala, der seine Jugend in England verbracht hatte und als 16-Jähriger von Chelsea nach München wechselte.

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«Es war eine Mentalitätssache»

«Wir konnten mit unserer Mentalität von Anfang der Saison an nach vorne gehen, das haben wir über das ganze Jahr gezeigt. Wir gingen mit der gleichen Mentalität, Energie und dem gleichen Hunger nach Siegen in die Spiele, egal gegen wer wir spielten», erklärt Musiala darauf.

Kompany bestätigt das Fazit seines Spielers für die überragende Saison der Bayern, in der sie in der Liga nur einmal eine Niederlage einstecken mussten. «Es war eine Mentalitätssache. Wir haben diese Saison den Fussball genossen und wollen das noch weiter tun», so der Bayern-Trainer. Er wolle den wunderschönen Moment, für den man hart gearbeitet habe, jetzt einfach geniessen. Aber: «Nur heute – ab morgen geht es wieder los, wie jeden Tag.»

«Sitzen in der Playerlounge zusammen»

Auch Joshua Kimmich wird nach dem weiteren Verlauf des Abends gefragt. Er verneint eine grosse Party ebenfalls. «Ich glaube, wir sitzen in unserer Playerlounge noch ein bisschen zusammen. Wir haben ja noch ein paar Ziele in dieser Saison», so der Captain.

Statt grosser Partystimmung richtet sich der Fokus also bereits auf die nächsten Titelgewinne. Im DFB-Pokal stehen die Münchner im Halbfinal gegen Leverkusen am Mittwoch im Einsatz. In der Champions League stehen Ende April die Halbfinal-Spiele gegen PSG an. Bis dahin will man sich eine grosse Sause aufsparen – für einen möglichen Triple-Gewinn?

Sinnbildlich für die ausfallende Sause leert sich auch die Allianz Arena nach der Partie relativ schnell. Einige Fans in den ersten Reihen sind noch da. Und werden für das Warten belohnt, als Luis Diaz nochmals auf das Spielfeld kommt und die letzten Autogramm- und Fotowünsche erfüllt.

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Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
30
80
79
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
30
30
64
3
RB Leipzig
RB Leipzig
30
22
59
4
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
30
20
56
5
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
30
15
54
6
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
30
19
52
7
SC Freiburg
SC Freiburg
30
-4
43
8
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
30
-2
42
9
FC Augsburg
FC Augsburg
30
-16
36
10
FSV Mainz
FSV Mainz
30
-9
34
11
Union Berlin
Union Berlin
30
-18
32
12
1. FC Köln
1. FC Köln
30
-7
31
13
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
30
-14
31
14
Hamburger SV
Hamburger SV
30
-15
31
15
Werder Bremen
Werder Bremen
30
-18
31
16
FC St. Pauli
FC St. Pauli
30
-25
26
17
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
30
-25
24
18
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
30
-33
19
Champions League
UEFA Europa League
Conference League Qualifikation
Relegation Play-Offs
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