Hätte Nati-Zukunft – wenn er denn will
Nati-Ikone Alex Frei adelt Leon Avdullahu

Noch ist nicht bekannt, für welche Nationalmannschaft Leon Avdullahu in Zukunft auflaufen wird. Was der Schweizer Rekordtorschütze Alex Frei vom Mittelfeld-Hirn hält – und wann mit einer Entscheidung zu rechnen ist.
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Leon Avdullahu steht mit Hoffenheim vor seinem Bundesligadebüt.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Leon Avdullahu steht vor dem Bundesligadebüt und der Entscheidung über einen Nationenwechsel
  • SFV-Delegation reist nach Hoffenheim, um Avdullahu vom Nationenwechsel abzuhalten
  • Alex Frei, Schweizer Rekordtorschütze, sieht grosse Chancen für Avdullahu in der Nati
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Stefan KreisReporter Fussball

Versetzen wir uns in die Lage von Hoffenheim-Profi Leon Avdullahu (21). Wie er sich auf sein Bundesligadebüt vorbereitet – und sich gleichzeitig zermürbende Gedanken über einen Nationenwechsel machen muss. Am Samstag startet er zu Hause gegen Leverkusen in die Meisterschaft, knapp zwei Wochen später trifft die Schweiz in der WM-Quali auf den Kosovo. Ausgerechnet auf jene Nation, die seit Monaten heftig um den Solothurner buhlt. 

Noch hat sich Avdullahu nicht entschieden, für welches Land er in Zukunft auflaufen wird. Sein Fokus gilt dem Duell gegen Leverkusen. Der Entscheid soll Anfang kommender Woche fallen.

Alex Frei, der Rekordtorschütze der Schweizer Nati, sagt gegenüber Blick: «Die Frage, ob er künftig für die Schweiz oder für den Kosovo spielen will, muss er selbst beantworten. Ich bin mir aber sicher: Die Chance, in der Zukunft in der Nati eine gute Rolle zu spielen, ist sehr gross.»

Hoffenheim-Wechsel ist durchdacht

Beim Schweizerischen Fussballverband (SFV) träumt man vom zukünftigen Traumduo Jashari/Avdullahu, Präsident Peter Knäbel, Nationaltrainer Murat Yakin und Assistenzcoach Davide Callà sind aus diesem Grund nach Hoffenheim gereist, um Avdullahu von einem Nationenwechsel abzuhalten. 

Auch die Turn- und Sportgemeinschaft Hoffenheim, Avdullahus Arbeitgeber, soll in die Gespräche involviert sein. Knäbel hat mit TSG-Nachwuchsdirektor Frank Kramer (53) einen alten Weggefährten aus Schalker Zeiten. Dass Avdullahu in den Planungen der Hoffenheimer eine Schlüsselrolle spielt, ist klar. Auch deshalb wechselte der Rechtsfuss in den Kraichgau, statt lukrativere und sportlich attraktivere Angebote anzunehmen.

Frei glaubt an Avdullahu

Für Frei ist klar, dass sich das spiel- und zweikampfstarke Mittelfeld-Hirn in der Bundesliga etablieren wird. «Er wird sich durchsetzen – vom ersten Tag an. Bei ihm stimmt das Gesamtpaket: seine Leistungen, sein Auftreten, seine Berater, seine Familie, seine Klubwahl. Er war beim FC Basel unauffällig, aber immer sehr wichtig. Jetzt hat er sich für Hoffenheim entschieden, wo der Druck grösser ist als in der Schweiz, aber noch lange nicht so gross wie bei anderen Vereinen.»

Aber wohl nicht vergleichbar mit dem monumentalen Druck, der auf Avdullahu lastet, weil er sich für ein Land entscheiden muss. Und kurz darauf auf jene Nationalmannschaft trifft, gegen die er sich entschieden hat. 

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Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
29
78
76
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
29
31
64
3
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
29
22
56
4
RB Leipzig
RB Leipzig
29
20
56
5
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
29
20
52
6
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
29
14
51
7
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
29
0
42
8
SC Freiburg
SC Freiburg
29
-5
40
9
FSV Mainz
FSV Mainz
29
-9
33
10
FC Augsburg
FC Augsburg
29
-17
33
11
Union Berlin
Union Berlin
29
-17
32
12
Hamburger SV
Hamburger SV
29
-13
31
13
1. FC Köln
1. FC Köln
29
-7
30
14
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
29
-14
30
15
Werder Bremen
Werder Bremen
29
-20
28
16
FC St. Pauli
FC St. Pauli
29
-25
25
17
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
29
-26
21
18
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
29
-32
19
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