Darum gehts
- Alexander Manninger stirbt bei Unfall am Donnerstag
- Fussball-Welt und ehemalige Klubs trauern um den ehemaligen Torhüter
- Der Österreicher galt als bodenständiger Mensch
Alexander Manninger (†48) ist am Donnerstag bei einem Verkehrsunfall verstorben. Der 33-fache österreichische Nationalspieler stand in seiner Karriere unter anderem bei europäischen Top-Klubs wie Juventus, Arsenal und Liverpool unter Vertrag.
Nach der schockierenden Todesnachricht trauern Weggefährten aus der gesamten Fussball-Welt sowie seine ehemaligen Vereine um den Torhüter, der zeitlebens als besonders bodenständig galt.
Torwart-Legende mit emotionalen Worten
Zwischen 2008 und 2012 gehörte Manninger gemeinsam mit Fussball-Ikone Gianluigi Buffon (48) zum Torhüter-Gespann von Juve. Der Italiener wendet sich mit einer hochemotionalen Nachricht an seinen verstorbenen Freund: «Lieber Alex, jedes Wort ist überflüssig. Jede Träne wäre nur eine weitere über den Verlust eines Menschen, den ich immer bewundert habe. Du hast dich entschieden, dich von der Sucht nach der Welt des Fussballs zu lösen und dein Glück in den einfachen Dingen zu suchen: ein gesundes Leben in den Wäldern, Angeln, die Natur, die Familie.»
Mit den Worten «Ich bin mir sicher, dass du deine Kinder und deine Frau von oben begleiten wirst», schliesst er seine bewegenden Zeilen.
Anteilnahme aus der Fussball-Welt ist gross
Basel-Trainer Stephan Lichtsteiner (42), der 2012 gemeinsam mit dem Österreicher italienischer Meister wurde, teilt die Abschiedsworte: «Ruhe in Frieden, mein Freund Kaiser.» Azzurri-Legende Leonardo Bonucci (38), damals ebenfalls Teamkollege Manningers, zeigt sich fassungslos: «Vor wenigen Monaten hast du mir noch von deinem neuen Leben erzählt.»
Ragnar Klavan (40), Ex-Mitspieler bei Augsburg und Liverpool, erinnert sich voller Hochachtung an die gemeinsame Zeit: «Er war einer der freundlichsten und professionellsten Menschen, die ich je kennengelernt habe – jemand, dem man vertrauen und von dem man jeden Tag etwas lernen konnte.» Augsburg-Geschäftsführer Michael Ströll (41) betont ebenfalls: «Alex war ein über die Grenzen hinweg geschätzter und herausragender Mensch.» Auch Arsenal-Legende Thierry Henry (48) zeigt tiefe Anteilnahme: «Mein Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Angehörigen.»
Vereine trauern ebenfalls
Auch sämtliche Klubs trauern um ihren ehemaligen Goalie. In der Mitteilung der Gunners heisst es etwa: «Alle bei Arsenal sind geschockt und zutiefst erschüttert.» Beim FC Liverpool seien die Gedanken in dieser schweren Zeit «bei Alex’ Familie und seinen Freunden».
Juventus spricht von einem «sehr traurigen Tag» und betont: «Wir haben nicht nur einen grossartigen Sportler verloren, sondern auch einen Mann seltener Werte.»



