Dass Fifa-Präsident Gianni Infantino (56) seinen Vorschlag zur Teilprivatisierung von kommerziellen Rechten zurückzieht, begrüsst nicht nur die Uefa, sondern auch der Schweizerische Fussballverband (SFV). «Für uns waren sowohl der Inhalt des Vorschlags als auch die Art und Weise, wie er zustande gekommen ist, nicht akzeptabel», wird Präsident Peter Knäbel (59) in einem Statement zitiert.
Er und Generalsekretär Robert Breiter (53) waren es, die am Donnerstag an der Dringlichkeitssitzung der Uefa per Videocall dabei waren, als beschlossen wurde, dass man sämtliche Fifa-Turniere boykottieren würde, solange die Fifa an ihren Vorhaben festhält. Schon da zeigte sich Knäbel beeindruckt von der Solidarität unter den europäischen Mitgliedsverbänden.
Ihn freuts, dass das Handeln der Uefa und auch die Unterstützung anderer Kontinentalverbände Früchte getragen haben: «Wir nehmen erfreut zur Kenntnis, dass die geschlossenen Reaktionen der kontinentalen und nationalen Verbände ernst genommen wurden und entsprechend gehandelt wurde.»