Rangnick über die aktuelle Situation beim ÖFB
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«Wir haben null Kontakt»:Rangnick über die aktuelle Situation beim ÖFB

Auch Nationalcoach Rangnick kritisierte ihn
ÖFB-Präsident tritt nach Machtkampf zurück

ÖFB-Präsident Klaus Mitterdorfer ist zurückgetreten. Er hat damit die Konsequenzen aus einem länger anhaltenden Streit innerhalb des österreichischen Fussballverbands gezogen.
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Klaus Mitterdorfer ist als Präsident des österreichischen Fussballverbands zurückgetreten.
Foto: IMAGO

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • ÖFB-Präsident Mitterdorfer tritt nach Machtkampf zurück
  • Er wurde zuletzt auch von Nationaltrainer Rangnick kritisiert
  • Er kritisierte die Entscheidung, Geschäftsführer Neuhold zu entlassen
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AFPAgence France Presse

Der stark in die Kritik geratene Klaus Mitterdorfer ist als Präsident des Österreichischen Fussballbundes (ÖFB) zurückgetreten. Dies teilte der Verband am Donnerstagabend mit. Mitterdorfer hatte im Mittelpunkt des Machtkampfes im Verband gestanden, auch Nationaltrainer Ralf Rangnick hatte sich gegen den 59-Jährigen gewendet.

«Die persönlichen Diffamierungen und Anschuldigungen der letzten Wochen vor und besonders auch hinter den Kulissen haben nicht nur meine Familie und mich in meiner ehrenamtlich ausgeführten Funktion, sondern in der Gesamtheit auch den ÖFB stark belastet», hiess es in der Erklärung Mitterdorfers, die der Verband verbreitete.

Er habe «immer versucht, das grosse Ganze zu sehen, konstruktiv im Sinne des Fussballs zu agieren und gemäss meiner Werte verbindend zu wirken. Letzteres ist zuletzt nicht (mehr) gelungen und daher ist der Zeitpunkt gekommen, die Konsequenzen zu ziehen.»

Streit mit Nationaltrainer Rangnick

Mitterdorfer war seit Juli 2023 im Amt. Umstritten war vor allem seine Entscheidung, sich zum Jahresende von ÖFB-Geschäftsführer Bernhard Neuhold trennen zu wollen. Dies sollte auf der Präsidiumssitzung am Freitag abgesegnet werden. Rangnick hatte diese Absicht deutlich kritisiert, daraufhin hatte ihm Mitterdorfer Vetternwirtschaft vorgeworfen – was der Deutsche, der Neuhold unterstützte, empört zurückwies.

«Der Präsident und ich haben seit zehn Wochen null Kontakt. Gar keinen. Zero. Deshalb wundert es mich, wenn er sagt, wir hätten ein gutes, vertrauensvolles Verhältnis», sagte Rangnick: «Ich kann nur sagen, seit der Präsidiumssitzung, bei der ich vor zehn Wochen anwesend war, haben wir gar kein Verhältnis.»

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