Joker Nivokazi leitet mit Doppelpack die Wende ein
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Highlights im Video:Joker Nivokazi leitet mit Doppelpack die Wende ein

Auch gegen GC traf er
Sion-Stürmer gehört zu Europas Superjokern

Josias Lukembila ist derzeit Sions Waffe von der Bank: Der Stürmer hat als Einwechselspieler bereits drei Tore erzielt. In den Top-5-Ligen schaffte bislang einzig ein Bundesliga-Profi dieses Kunststück.
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Schiesst gegen GC sein drittes Joker-Tor: Sions Josias Lukembila.
Foto: Roger Albrecht/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Sion gewinnt 5:2 gegen GC, dank vier Joker-Toren in Halbzeit zwei
  • Josias Lukembila mit drei Saisontoren als Joker führt Super-League-Wertung an
  • Sion erzielt bisher zehn Joker-Tore in der Saison 2026
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Gian-Andri BaumgartnerRedaktor Sport

Es ist ein besonders goldenes Händchen, das Sion-Trainer Didier Tholot am Dienstag beweist: Mit den Einwechslungen von Rilind Nivokazi, Fodé Sylla und Josias Lukembila bringt er beim 5:2 gegen GC in der zweiten Halbzeit gleich vier Tore auf den Platz, die den Wallisern den letztendlich deutlichen Sieg sichern.

Die Sittener kommen damit in dieser Saison bereits auf zehn Jokertore, wobei vor allem Josias Lukembila hervorsticht: Der Flügelstürmer hat alle seine bisherigen drei Saisontore als Einwechselspieler erzielt – Super-League-Bestwert.

Elversberg-Profi überragt alle

Auch in den Top-5-Ligen, wo jeweils noch weniger Runden ausgetragen worden sind, kann da nur einer mithalten: Maurice Krattenmacher von Bundesliga-Aufsteiger Elversberg. Alleine beim 4:3 gegen Gladbach erzielt der Deutsche nach seiner Einwechslung in der 65. Minute zwei Tore, unter anderem den Siegtreffer in der zweiten Minute der Nachspielzeit. Ebenfalls als Joker schockt er beim 1:2 seinen Ex-Klub Bayern nach rund einer Stunde mit dem zwischenzeitlichen Ausgleich. In 96 Spielminuten kommt der 21-Jährige so auf drei Tore.

Einen noch besseren Schnitt an Toren pro Minute weist Real-Edeljoker Carlos Espí auf, der am Dienstag nach seiner Einwechslung in der 87. Minute das Spiel gegen Elche mit dem 3:2 in der Nachspielzeit entscheidet und einen Punktverlust für die Königlichen gegen den noch sieglosen Tabellenletzten gerade noch abwendet.

Ajeti rettete Lugano schon einige Punkte

Weil er ein ganz ähnliches Kunststück schon am ersten Spieltag beim 2:1 gegen Espanyol Barcelona vollbracht hat und auch sonst jeweils erst spät eingewechselt worden ist, kommt er in 25 Einsatzminuten auf zwei Tore – ein äusserst starker Wert des 21-jährigen Spaniers.

So etwas wie Espís Pendant in der Super League ist Albian Ajeti, denn: Auch der von Basel ausgeliehene Lugano-Stürmer ist derzeit der späte Punkteretter seines Teams. Sei es der Siegtreffer beim 1:0 gegen Servette oder der Ausgleich beim 2:2 gegen YB: In beiden Fällen ist Ajeti nach rund einer Stunde eingewechselt worden – und hat dann für die Tessiner ein spätes und wichtiges Tor erzielt. Als Super-Joker darf sich also auch er bezeichnen.


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