Diese Schweizer mischen die 2. Bundesliga auf
Zwei Schweizer wollen aufsteigen – zwei im Abstiegskampf

Am Freitag startet die 2. Bundesliga in die Saison 2026/27. Mit dabei: Sechs Schweizer, darunter drei Neuzugänge und ein Trainer.
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Junior Zé hat sich Eintracht Braunschweig angeschlossen.
Foto: Getty Images

Darum gehts

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Nick Rohner
Nick RohnerPraktikant Sportdesk

Am Freitag um 20.30 Uhr startet mit dem Spiel VFL Bochum gegen Hertha BSC, die 2. Bundesliga in die neue Saison 2026/27. Mit dabei sind sechs Schweizer. Darunter sind sowohl Neuzugänge als auch etablierte Legionäre, die reichlich Erfahrung in der zweithöchsten Liga Deutschlands vorzuweisen haben.

Junior Zé (20, Eintracht Braunschweig)

Der junge Offensivspieler war letzte Saison beim FC Basel unter Vertrag, war aber für die Rückrunde an den FC Midtjylland nach Dänemark ausgeliehen. Nun wechselt Junior Zé zur Eintracht aus Braunschweig. Braunschweig-Geschäftsführer Benjamin Kessel schwärmt vom Neuzugang: «Junior ist ein dynamischer Flügelspieler, der mit seinem Tempo, seiner Beweglichkeit und seiner Stärke im Eins-gegen-Eins hervorragend zu unserer Spielidee passt». Der letztjährige 15. wird wohl auch in diesem Jahr mit dem Abstieg zu kämpfen haben.

Alessio Besio (22, VfL Wolfsburg)

Der ehemalige FCSG-Stürmer, der letzte Saison noch für den SC Verl (3. Liga) auflief, ist neu zu den Wölfen gestossen. Besio folgt damit seinem Trainer Tobias Strobl vom Drittligisten zum Bundesliga-Absteiger. In der letzten Saison war Besio bei Verl in 32 Spielen an 21 Toren direkt beteiligt. Dazu meint Pirmin Schwegler, Schweizer Sportchef der Wölfe: «Alessio ist ein vielversprechender Flügelspieler mit grossem Potenzial. Seine Qualitäten hat er zuletzt in Verl eindrucksvoll unter Beweis gestellt.» Die Wölfe gelten als grösster Favorit auf den direkten Wiederaufstieg, bisher gab man über 20 Millionen Euro für neue Spieler aus. 

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Junior Zé hat sich Eintracht Braunschweig angeschlossen.
Foto: Getty Images

Pascal Loretz (23, Hannover 96)

Auch Pascal Loretz, der Ex-FCL-Goalie, ist neu in der 2. Bundesliga. Er wird in der kommenden Saison das Tor für Hannover 96 hüten. Die neue Nummer 1 der Niedersachsen wechselte für eine Million Euro vom FC Luzern. Er beschreibt sich selbst als ruhig und gelassen, neben und auch auf dem Platz. Diese Ruhe möchte er auch auf das Team ausstrahlen. Mit Hannover gehört der 23-Jährige zum erweiterten Favoritenkreis auf den Aufstieg. Im letzten Jahr liess sich 96 im Schlussspurt noch die Butter vom Brot nehmen.

Jan Elvedi (29, 1. FC Kaiserslautern)

Mit fast 200 Spielen in der 2. Bundesliga ist Jan Elvedi bereits sehr erfahren. Der Zwillingsbruder von Nati-Star Nico Elvedi trägt seit der Saison 2023/24 das Trikot des 1. FCK. Im Januar wurde er nach Fürth verliehen und kehrt nun zu den «Roten Teufeln» zurück.

Aaron Keller (22, SpVgg Greuther Fürth)

Der Schweizer Flügelspieler, der noch nie bei einem Schweizer Verein unter Vertrag stand, steht vor seiner zweiten Saison bei den «Kleeblättern». In der vergangenen Spielzeit traf Keller zweimal und bereitete zwei weitere Tore vor. Als 16. rettete sich Fürth letzte Saison noch in die Relegation. In diesem Jahr wird man die Süddeutschen wohl in der gleichen Tabellenregion finden.

Thomas Stamm (43, Dynamo Dresden)

Thomas Stamm ist der einzige Schweizer Trainer in der 2. Bundesliga. Für ihn geht es in die dritte Saison beim Traditionsklub. Gegenüber «TAG24» meint Stamm: «Ziel ist es, besser zu sein als letzte Saison. Je schneller wir die 42 Punkte haben, umso besser.» Die vergangene Spielzeit schloss man auf dem 11. Rang ab, nachdem man nach der Hinrunde noch vom Tabellenende grüsste.

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2. Bundesliga 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Hertha BSC
Hertha BSC
1
1
3
2
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
0
0
0
2
1. FC Kaiserslautern
1. FC Kaiserslautern
0
0
0
2
1. FC Magdeburg
1. FC Magdeburg
0
0
0
2
1. FC Nürnberg
1. FC Nürnberg
0
0
0
2
Arminia Bielefeld
Arminia Bielefeld
0
0
0
2
SG Dynamo Dresden
SG Dynamo Dresden
0
0
0
2
Eintracht Braunschweig
Eintracht Braunschweig
0
0
0
2
Energie Cottbus
Energie Cottbus
0
0
0
2
FC St. Pauli
FC St. Pauli
0
0
0
2
SpVgg Greuther Fürth
SpVgg Greuther Fürth
0
0
0
2
Hannover 96
Hannover 96
0
0
0
2
Holstein Kiel
Holstein Kiel
0
0
0
2
Karlsruher SC
Karlsruher SC
0
0
0
2
SV Darmstadt 98
SV Darmstadt 98
0
0
0
2
VfL 1899 Osnabrück
VfL 1899 Osnabrück
0
0
0
2
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
0
0
0
18
VfL Bochum
VfL Bochum
1
-1
0
Aufstieg
Aufstiegsspiele
Relegation Play-Offs
Abstieg
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