Besondere Aktion vor Playoff-Duell
Frauen-Nati mit Schweigeminute vor Israel-Match

Die Schweizer Frauen-Nati setzt auf ihre Art ein Zeichen vor dem Duell mit Israel. Sie tut dies während des Abschlusstrainings.
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Lia Wälti verrät, dass sich das Team intensiv mit der Thematik rund um Israel beschäftigt hat.
Foto: Claudio Thoma

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Frauen-Nati setzt vor Israel-Duell ein Zeichen gegen die Gewalt gegen Zivilisten
  • Während des Abschlusstrainings bildet sie für eine Schweigeminute einen Kreis
  • Captain Lia Wälti betont, dass es nicht darum geht, ein Zeichen für Medien zu setzen
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Ramona BieriRedaktorin Sport

«Fussball steht für Respekt und Fairplay. Wir setzen uns für den Frieden ein und sprechen uns gegen Gewalt gegenüber Zivilpersonen und gegen Konflikte auf der ganzen Welt aus.» Diese Worte veröffentlicht der Schweizerische Fussballverband SFV am Donnerstagmittag auf der Plattform X.

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Dazu postet er ein Foto der Frauen-Nati, die sich während des Trainings für eine Schweigeminute am Mittelkreis versammelt hat. Abgehalten wird sie für die Opfer des Gaza-Krieges – einen Tag vor dem Hinspiel in den WM-Playoffs gegen Israel (15.30 Uhr).

«Den Moment für uns nutzen»

Im Vorfeld hatten die Spielerinnen geschwiegen, ob und was sie angesichts des brisanten Duells geplant haben. Auch Captain Lia Wälti (33) hat keine Details preisgegeben. Auf der Pressekonferenz hat sie aber verraten, dass nicht nur sie sich mit dem Thema intensiv beschäftigt hat, sondern sich auch das ganze Team und der Staff damit auseinandergesetzt haben. Sie hätten Gespräche geführt und ihre Emotionen diesbezüglich geteilt.

«Es ging nie darum, ein Zeichen für die Medien zu setzen», erklärte Wälti. «Sondern für uns als Team Sympathie oder Gedanken an die Betroffenen zu teilen.» In welcher Form das geschehen soll, werde man dann schon erfahren. «Es geht nicht darum, ein Geheimnis daraus zu machen», betonte Wälti, «sondern den Moment für uns zu nutzen, damit wir uns am Spieltag auf den Match konzentrieren können.»

Nun haben die Spielerinnen im Training ihr Zeichen gesetzt. Und können den Fokus fortan auf das richten, was zählt: das Duell auf dem Rasen.

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