«Hat keinen Sinn mehr gemacht»
Nati-Dauerbrennerin Maritz hat ihren US-Pass abgegeben

Noelle Maritz ist mit 139 Länderspielen bereits die Nummer 3 der ewigen Rekordliste – mit erst 30 Jahren. Die Dauerbrennerin ist auch die Lebensversicherung in der Nati-Defensive, denn wenn es hart auf hart kommt, wird die gelernte Aussenverteidigerin zur Abwehrchefin.
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Noelle Maritz ist die Dauerbrennerin in der Nati.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Noelle Maritz bestreitet heute in der Türkei ihr 140. Länderspiel
  • Maritz war seit 2013 fast immer Stammspielerin und Captain-Team-Mitglied
  • Mit 30 Jahren bereits die Nummer 3 der ewigen Nati-Rangliste
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Noelle Maritz ist die Dauerbrennerin in der Nati. Heute Samstag bestreitet sie in der Türkei ihr 140. Länderspiel, wobei sie bereits die Nummer 3 der ewigen Rangliste hinter Ana-Maria Crnogorcevic (179) und Ramona Bachmann (152) ist. Und das mit erst 30 Jahren. «Es ist schon etwas Spezielles, das nicht viele von sich sagen können», so die Verteidigerin.

Was das Ganze noch spezieller macht: Maritz war praktisch immer Stammspielerin. Egal, wer die Nati trainierte, an der in den USA aufgewachsenen Ostschweizerin kam niemand vorbei. Auch Rafel Navarro (40) weiss, was er an der Legionärin von Aston Villa hat. «Sie kann uns im Aufbau auf ganz viele Arten helfen. Und in der Defensive ist ihre Erfahrung enorm wichtig.» Nicht umsonst ist Maritz, die zusammen mit Leila Wandeler auch den Kabinen-DJ gibt, Teil des Captain-Teams.

Seit Urzeiten dabei

Gerade in der Abwehr, wo der SFV nicht sehr viel Auswahl hat, ist Maritz quasi die Schweizer Lebensversicherung. Denn in den letzten Jahren musste die gelernte Aussenverteidigerin immer wieder im Zentrum ran. So bei der WM 2023 in Neuseeland, wie auch an der Heim-EM im letzten Sommer. Und zuletzt auch am Dienstag gegen die Türkei (3:1), als die Defensive erst stabiler wurde, als Maritz nach der Pause ins Zentrum rückte. «Ich spiele dort, wo es mich braucht», sagt sie pragmatisch.

Ihr erstes Länderspiel bestritt Maritz im März 2013 gegen Kanada, seither hat sich viel verändert, vor allem auch bei Auswärtsreisen. «Früher mussten wir oft umsteigen mit dem Flugzeug, hatten teilweise lange Wartezeiten oder sind nach der Landung noch dreieinhalb Stunden mit dem Bus gefahren.» Inzwischen fliegt auch die Frauen-Nati mit einem Charter an die Spielorte, so auch nach Sinop, das knapp 700 Kilometer entfernt von Istanbul am Schwarzen Meer liegt.

Den US-Pass gab sie zurück

Maritz Wahlheimat ist England, wo sie seit 2020 spielt, seit 2024 bei Aston Villa. Ihr Vertrag läuft Ende Saison aus, doch die Chancen stehen gut, dass die Option für ein weiteres Jahr gezogen wird. «England hat die beste Liga Europas. Ich fühle mich wohl, für mich gibt es keinen Grund zur Veränderung.» Den amerikanischen Pass hat sie vor kurzem abgegeben. «Es hat für mich keinen Sinn mehr gemacht», so Maritz, die ihre ersten zehn Lebensjahre in Kaliforniern und an der amerikanischen Ostküste verbracht hat.

Neben Crnogorcevic und Lia Wälti ist sie die einzige Spielerin, die an allen bisherigen WM- und EM-Endrunden des SFV dabei war. Ihr grosses Ziel: Nach Kanada 2015 und Neuseeland 2023 will Maritz im nächsten Jahr in Brasilien ihre dritte WM bestreiten. «Das hat für uns alle oberste Priorität.» Auch im Land des Jogo Bonito sollen bei der Nati-Dauerbrennerin noch ein paar Länderspiele dazukommen.

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WM-Qualifikation Frauen 2027 – Gruppe A1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Dänemark
Dänemark
3
3
7
2
Italien
Italien
3
5
4
3
Schweden
Schweden
3
0
4
4
Serbien
Serbien
3
-8
1
Qualifiziert
Gruppe A2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
3
2
7
2
Frankreich
Frankreich
3
3
6
3
Irland
Irland
3
-1
3
4
Polen
Polen
3
-4
1
Qualifiziert
Gruppe A3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
3
8
9
2
Spanien
Spanien
3
4
6
3
Island
Island
3
-4
3
4
Ukraine
Ukraine
3
-8
0
Qualifiziert
Gruppe A4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
3
13
9
2
Norwegen
Norwegen
3
2
6
3
Slowenien
Slowenien
3
-9
3
4
Österreich
Österreich
3
-6
0
Qualifiziert
Gruppe B1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Tschechische Republik
Tschechische Republik
3
9
7
1
Wales
Wales
3
9
7
3
Albanien
Albanien
3
-7
3
4
Montenegro
Montenegro
3
-11
0
Qualifikationsspiele
Gruppe B2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
3
7
9
2
Türkei
Türkei
3
2
6
3
Nordirland
Nordirland
3
1
3
4
Malta
Malta
3
-10
0
Qualifikationsspiele
Gruppe B3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
3
9
9
2
Finnland
Finnland
3
2
6
3
Slowakei
Slowakei
3
-5
3
4
Lettland
Lettland
3
-6
0
Qualifikationsspiele
Gruppe B4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schottland
Schottland
3
12
7
2
Belgien
Belgien
3
8
7
3
Israel
Israel
3
-2
3
4
Luxemburg
Luxemburg
3
-18
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Litauen
Litauen
3
7
7
2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
3
12
6
3
Estland
Estland
3
-1
4
4
Liechtenstein
Liechtenstein
3
-18
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kosovo
Kosovo
3
9
9
2
Kroatien
Kroatien
3
1
6
3
Bulgarien
Bulgarien
3
2
3
4
Gibraltar
Gibraltar
3
-12
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Ungarn
Ungarn
3
6
7
2
Aserbaidschan
Aserbaidschan
3
3
6
3
Nordmazedonien
Nordmazedonien
3
-4
3
4
Andorra
Andorra
3
-5
1
Qualifikationsspiele
Gruppe C4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Griechenland
Griechenland
3
6
9
2
Färöer
Färöer
2
-3
0
3
Georgien
Georgien
1
-3
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C5
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Rumänien
Rumänien
2
5
6
2
Moldawien
Moldawien
2
-1
1
3
Zypern
Zypern
2
-4
1
Qualifikationsspiele
Gruppe C6
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Weißrussland
Weißrussland
2
4
6
2
Kasachstan
Kasachstan
2
2
3
3
Armenien
Armenien
2
-6
0
Qualifikationsspiele
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