Csillag, die grosse Nati-Gewinnerin
«Unter Sundhage habe ich keine faire Chance erhalten»

Aurélie Csillag ist die grosse Gewinnerin unter dem neuen Nati-Trainer Rafel Navarro. Nachdem sie bei Pia Sundhage noch aussen vor war, hat sie im letzten halben Jahr dank ihrer Transfers zu Freibug und dann zu Liverpool einen steilen Aufstieg hingelegt.
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Aurélie Csillag ist eine der Gewinnerinnen unter Rafel Navarro.
Foto: Domenic Aquilina/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Die Nati startet mit Siegen gegen Nordirland (2:0) und Malta (4:1)
  • Aurélie Csillag erzielte erstmals zwei Nati-Tore und überzeugt unter Navarro
  • Liverpool-Frauen klettern durch zwei Siege über den Strich, kein Abstieg 2026
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Die Nati hat zum Auftakt der WM-Quali gegen Nordirland (2:0) und Malta (4:1) ihre Pflicht erfüllt, mehr aber nicht. Ob das neue System von Rafel Navarro (40) wirklich funktioniert, wird sich ein erstes Mal im April weisen, wenn die Nati zweimal gegen die ebenfalls verlustpunktlose Türkei antritt.

Die grosse Gewinnerin unter dem neuen Trainer ist Aurélie Csillag (23). Die schnelle und physisch starke Stürmerin hat sich unter dem Spanier in den erweiterten Kreis der Stammelf gespielt, nachdem sie unter Pia Sundhage (66) nur eine Nebenrolle gespielt hatte. «Ich habe von Pia nie eine wirkliche Chance erhalten», so Csillag. Ganz anders unter Navarro: In vier Spielen stand die Zürcherin zweimal in der Startformation und erzielte auch ihre ersten beiden Tore in der Nati. «Er hat mir das Vertrauen geschenkt. Und ich habe meine Chance genutzt.»

Traum geht in Erfüllung

Csillag hat ereignisreiche Monate hinter sich. Im Sommer wechselte sie von Basel nach Freiburg in die Bundesliga. Doch bereits im Winter zog sie weiter auf die Insel. «Wenn Liverpool anklopft, hört man sich das natürlich an», so Csillag. Für sie sei schnell klar gewesen, dass sie diesen Transfer machen wolle, da man keine Garantie habe, dass eine solche Chance wiederkomme. «Ich wusste immer, dass die Bundesliga nur ein Zwischenschritt ist. Zudem hatte ich nicht das Gefühl, dass Freiburg nicht auf mich verzichten könnte.» Es sei für sie dort keine einfache Zeit gewesen, da sie oft nur als Joker zum Einsatz kam.

Auch bei Liverpool kommt sie meistens von der Bank, da sich die Reds nach einer schwachen Vorrunde ohne Sieg in der Winterpause massiv verstärkt haben. Dank zwei Siegen aus den letzten vier Spielen kletterte Liverpool über den Strich. «Für uns ist der Abstieg kein Thema. Wir haben zu viel Potenzial», sagt Csillag. Dank der Aufstockung der Liga gibt es keinen direkten Absteiger. Der Letzte muss in ein Playoff gegen den Dritten der zweiten Liga. Und im Cup ist Liverpool noch dabei. «Wir wollen in den Final», so Csillag.

Der Spass ist zurück

Den Umweg über die Bundesliga wählte sie bewusst. «Direkt aus der Schweiz nach England zu wechseln, ist schwierig.» Ihr Traum sei es immer gewesen, einmal in England zu spielen. «Es ist die beste Liga der Welt.» Auch wenn Liverpool bei den Frauen erst seit kurzem richtig investiert, schwärmt sie von ihrem neuen Arbeitgeber. «Der Klub hat so viel Tradition und Geschichte.» Das Trainingszentrum sei unglaublich.

In der Stadt der Beatles fühlt sie sich pudelwohl, auch wenn sie noch keine eigene Wohnung hat und in einem Klub-Apartment wohnt. Und auch in der Nati ist der Spassfaktor hoch, obwohl noch nicht alles funktioniert. «Als Stürmerin ist es wichtig zu treffen, aber ich kann noch viel verbessern», sagt Csillag. Das gelte für das gesamte Team. «Wir haben noch sehr viel Luft nach oben. Wenn wir uns für die WM qualifizieren wollen, müssen wir besser performen.»

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Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Norwegen
Norwegen
3
3
9
2
Schweiz
Schweiz
3
1
4
3
Finnland
Finnland
3
0
4
4
Island
Island
3
-4
0
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
3
11
9
2
Italien
Italien
3
-1
4
3
Belgien
Belgien
3
-4
3
4
Portugal
Portugal
3
-6
1
Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweden
Schweden
3
7
9
2
Deutschland
Deutschland
3
0
6
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Polen
Polen
3
-4
3
4
Dänemark
Dänemark
3
-3
0
Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
3
7
9
2
England
England
3
8
6
3
Niederlande
Niederlande
3
-4
3
4
Wales
Wales
3
-11
0
Playoffs
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