«Das hat mich am meisten enttäuscht»
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Nati-Trainer Navarro nach Sieg:«Das hat mich am meisten enttäuscht»

Selbstkritische Nati
Navarro: «Ich bin nur zu 50 Prozent zufrieden»

Zu langsam, zu viele Fehler, zu wenig effizient: Trainer Rafel Navarro zeigt sich mit dem Auftritt der Nati gegen Malta trotz des 4:1-Siegs nur bedingt zufrieden. Im April muss eine Steigerung her, denn gegen die Türkei geht es bereits um den Gruppensieg.
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Die Nati verpasst auf Malta einen Kantersieg: Alisha Lehmann wird gestoppt.
Foto: AP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Die Nati gewinnt 4:1 gegen Malta im WM-Quali-Spiel auf Ta'Qali
  • Spielerinnen kritisieren verpassten Kantersieg trotz vieler Chancen und Gegentor
  • Nati spielt im April zweimal gegen Türkei, Gruppensieg entscheidend für Playoffs
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Der 4:1-Sieg der Nati auf Malta wird nicht gross in Erinnerung bleiben. Nicht von der Leistung der Schweizerinnen her. Und schon gar nicht vom Wetter und der tristen Ambiance her, auch wenn die paar Dutzend Schweizer Fans zumindest punktuell für etwas Stimmung im trostlosen Centenary Stadium in Ta'Qali sorgten.

Peter Knäbel (59) liess sich deswegen auf der Tribüne die Stimmung aber nicht verderben. Der SFV-Präsident liess sich es nicht nehmen, für 24 Stunden auf die Mittelmeerinsel zu fliegen, um dem zweiten WM-Quali-Spiel der Nati beizuwohnen. Zumal es für ihn auch eine Reise in die Vergangenheit war. Denn 1995, als Leih-Spieler des FC St. Gallen, seiner ersten Station in der Schweiz, reiste er mit den Ostschweizern nach Malta ins Trainingslager.

Verpasster Kantersieg

Vor 30 Jahren war von den Nati-Spielerinnen noch nicht mal eine knappe Handvoll geboren. Und ein maltesisches Frauen-Nationalteam hatte noch nicht einmal existiert. Drei Jahrzehnte später müssen die Malteserinnen nach ihrem erstmaligen Aufstieg in die Liga B der Nations League zwar Lehrgeld bezahlen. Doch sie schlagen sich wacker, auch wenn die Nati spielerisch mindestens zwei Klassen besser ist.

Mit 1:4 hält sich das Ergebnis am Ende im Rahmen – zum Ärger der Schweizerinnen, die es verpassen, einen Kantersieg zu feiern. «Wir hätten 7:0 oder 8:0 gewinnen müssen», sagt Captain Lia Wälti gegenüber SRF. «Wir müssen das Spiel noch mehr dominieren», so Nadine Riesen. «Wir haben wieder unglaublich viele Chancen gehabt, die wir nicht reintun. Und das Gegentor ist enttäuschend.» Für die Nati ist es eine verpasste Chance, zumal in dieser komplizierten Quali früher oder später die Tordifferenz durchaus noch ein Faktor werden könnte.

Gegen die Türkei gehts um den Gruppensieg

Trainer Rafel Navarro (40) begrüsst die selbstkritische Analyse seiner Spielerinnen. «Wir haben höhere Erwartungen an uns und können es viel besser», so der Spanier. Nicht nur das Resultat sei wichtig, sondern die Art und Weise, wie sie spielen würden. «Wir müssen schneller und technisch besser kombinieren. Ich bin mit vielen Dingen nicht zufrieden.» Den Grad seiner Zufriedenheit beziffert Navarro auf «50 Prozent», beim 2:0 gegen Nordirland waren es noch 70 Prozent gewesen. Der einzige positive Punkt: «Immerhin haben wir mehr Tore geschossen.»

Bereits im April muss eine Leistungssteigerung her. Dann trifft die Nati innerhalb von vier Tagen zweimal auf die Türkei, zuerst zu Hause in Zürich, vier Tage später auswärts am Schwarzen Meer. Schon jetzt ist praktisch klar: In diesen beiden Duellen geht es um den Gruppensieg, da die Türkei nach Malta (3:0) auch Nordirland bezwungen hat (1:0). Um sich für die Playoffs eine bessere Ausgangslage zu verschaffen, ist Platz 1 in der Gruppe Pflicht.

WM-Qualifikation Frauen 2027 – Gruppe A1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Dänemark
Dänemark
4
3
8
2
Schweden
Schweden
4
1
7
3
Italien
Italien
4
5
5
4
Serbien
Serbien
4
-9
1
Qualifiziert
Gruppe A2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
4
2
8
2
Frankreich
Frankreich
4
3
7
3
Irland
Irland
4
0
6
4
Polen
Polen
4
-5
1
Qualifiziert
Gruppe A3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
4
9
12
2
Spanien
Spanien
4
9
9
3
Island
Island
4
-5
3
4
Ukraine
Ukraine
4
-13
0
Qualifiziert
Gruppe A4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
4
13
10
2
Norwegen
Norwegen
4
3
9
3
Slowenien
Slowenien
4
-10
3
4
Österreich
Österreich
4
-6
1
Qualifiziert
Gruppe B1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Tschechische Republik
Tschechische Republik
4
12
10
2
Wales
Wales
4
10
10
3
Albanien
Albanien
4
-8
3
4
Montenegro
Montenegro
4
-14
0
Qualifikationsspiele
Gruppe B2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
4
7
10
2
Türkei
Türkei
4
2
7
3
Nordirland
Nordirland
4
3
6
4
Malta
Malta
4
-12
0
Qualifikationsspiele
Gruppe B3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
4
10
12
2
Finnland
Finnland
4
3
9
3
Slowakei
Slowakei
4
-6
3
4
Lettland
Lettland
4
-7
0
Qualifikationsspiele
Gruppe B4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schottland
Schottland
4
12
8
2
Belgien
Belgien
4
8
8
3
Israel
Israel
4
0
6
4
Luxemburg
Luxemburg
4
-20
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
4
18
9
2
Litauen
Litauen
4
6
7
3
Estland
Estland
4
0
7
4
Liechtenstein
Liechtenstein
4
-24
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kosovo
Kosovo
4
10
12
2
Kroatien
Kroatien
4
10
9
3
Bulgarien
Bulgarien
4
1
3
4
Gibraltar
Gibraltar
4
-21
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Ungarn
Ungarn
4
13
10
2
Aserbaidschan
Aserbaidschan
4
5
9
3
Nordmazedonien
Nordmazedonien
4
-11
3
4
Andorra
Andorra
4
-7
1
Qualifikationsspiele
Gruppe C4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Griechenland
Griechenland
3
6
9
2
Färöer
Färöer
3
-2
3
3
Georgien
Georgien
2
-4
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C5
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Rumänien
Rumänien
3
8
9
2
Moldawien
Moldawien
2
-1
1
3
Zypern
Zypern
3
-7
1
Qualifikationsspiele
Gruppe C6
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Weißrussland
Weißrussland
3
3
6
1
Kasachstan
Kasachstan
3
3
6
3
Armenien
Armenien
2
-6
0
Qualifikationsspiele
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