Schon wieder Schock-Moment
Ex-PSG-Goalie im eigenen Haus überfallen

Goalie Sergio Rico erlebte am Montag einen Horror-Abend: Seine Familie ist in den eigenen vier Wänden überfallen worden. Die Täter sind dabei offenbar besonders brutal vorgegangen.
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Sergio Rico ist in Südspanien von mehreren bewaffneten Personen überfallen worden.
Foto: keystone-sda.ch
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Gian-Andri BaumgartnerRedaktor Sport

Schock für Sergio Rico (33) und seine Familie: Der ehemalige Torhüter von Fulham, PSG und Sevilla ist am vergangenen Montag in seinem Haus in Bollullos de la Mitacion, einem Vorort von Sevilla, brutal überfallen worden. Rico hat entsprechende Medienberichte aus Spanien mittlerweile bestätigt.

Neben ihm haben sich zu diesem Zeitpunkt seine Frau Alba Silva (33), die beiden gemeinsamen kleinen Kinder, Ricos Schwiegermutter und eine Haushaltsangestellte im Haus befunden. Die Täter, eine vermummte Gruppe aus fünf Personen, sind dabei offenbar besonders rücksichtlos vorgegangen: Rico soll vor den Augen seiner Familie gefesselt worden sein, dazu hätten die Angreifer seiner Schwiegermutter eine Pistole an den Kopf gehalten.

Ehe die Familie Hilfe holen konnte, hat die Gruppe das Haus durchsucht und ist anschliessend mit Wertgegenständen wie Bargeld, Schmuck und Uhren geflüchtet. Die spanische Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Nächster Tiefschlag nach Reitunfall

Ricos Frau, in Spanien eine bekannte Influencerin, hat sich in den sozialen Medien mittlerweile zu Wort gemeldet: «Ich stehe nach der gestrigen Nacht immer noch unter Schock, mir fehlen die Worte. Aber das Einzige, was wirklich zählt, ist, dass unsere Familie Gott sei Dank in Sicherheit ist. Vielen Dank an alle für eure Anteilnahme.»

Für die junge Familie ist es ein weiterer Schock-Moment, nachdem sich der spanische Torhüter (ein Länderspiel) im Mai 2023 während seiner Zeit bei PSG bei einem schweren Reitunfall ein Schädel-Hirn-Trauma zugezogen hat und anschliessend für mehrere Wochen ins künstliche Koma versetzt werden musste.

Nach seinem langen Weg zurück unterschrieb er 2024 einen Vertrag bei Al-Gharafa in Katar, wo er aufgrund von fehlenden Spielberechtigungen aber kaum zum Einsatz gekommen ist. Seit diesem Sommer ist er vereinslos.

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