Darum gehts
- Das Winter-Transferfenster der Top-5-Ligen Europas schliesst in vier Tagen
- Grössere Transfers wie Sterling oder Dembélé sorgen für Spekulationen
- Sterling verhandelt mit sieben Klubs, Dembélé fordert 54 Millionen Franken
Am 2. Februar schliesst das Winter-Transferfenster der europäischen Top-5-Ligen. Viele Spieler haben bereits ihren Verein gewechselt, doch einige grosse Transfers könnten in den nächsten Tagen noch vollzogen werden. Blick zeigt dir, um welche Stars sich die heissesten Wechsel-Gerüchte ranken:
Raheem Sterling (31, vereinslos)
Chelsea bestätigte am Mittwochabend, dass Raheem Sterling den Verein nach dreieinhalb Jahren verlassen wird. Der Flügelstürmer kostete beim Wechsel von ManCity im Jahr 2022 57 Millionen Franken. In der aktuellen Saison kam Sterling bei den Londonern aber gar nicht mehr zum Einsatz und wurde aus dem Profikader gestrichen. Der Top-Verdiener (kolportiertes Jahresgehalt: 18 Millionen Euro) soll gemäss der «Sun» schon mit mehreren Champions-League-Teams in Kontakt sein. Neben Tottenham werden in diesem Zusammenhang noch Napoli und der FC Bayern als Interessenten genannt.
Christopher Nkunku (28, Milan)
Erst im vergangenen Sommer wechselte Christopher Nkunku von Chelsea nach Mailand. Nun könnte sich dieses Kapitel schon wieder schliessen. Gemäss Fusball-Experte Alfredo Pedullà sind drei Klubs an Nkunku interessiert. Neben Fenerbahce, das bereits seit Wochen am Franzosen dran ist, sollen nun auch Atlético Madrid und die AS Roma nach dem Status des Mittelstürmers gefragt haben. Die Gerüchte um den Zuzug von Jean-Philippe Mateta (28, Crystal Palace) könnten der Grund für den möglichen Abgang Nkunkus sein. Der Mittelstürmer kam bei den Mailändern in 19 Pflichtspielen zum Einsatz und erzielte dabei fünf Tore sowie zwei Vorlagen. Die Rossoneri liessen sich den Franzosen umgerechnet 39 Millionen Franken kosten.
Ademola Lookman (28, Atalanta Bergamo)
Fenerbahce bastelt zurzeit an einem Deal mit Atalanta Bergamo. Fener-Sportdirektor Devin Özek (30) soll sich gemäss dem Fussball-Experten Yagiz Sabuncuoglu derzeit in Italien befinden, um Verhandlungen mit Atalanta zu führen. Der Serie-A-Klub fordert demnach aktuell 45 Millionen für den nigerianischen Internationalen. Der Offensivspieler kommt in der laufenden Saison auf 19 Pflichtspieleinsätze, in welchen er drei Treffer erzielte und zwei Assists beisteuerte. Mit seinen Toren war Lookmann in der Saison 2023/24 auch massgeblich am Gewinn der Europa League von Bergamo beteiligt.
Yan Diomande (19, RB Leipzig)
Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff (50) hat sich gegenüber Sky eigentlich klar geäussert: «Ich als Aufsichtsratschef würde sagen, dass er nächste Saison noch da ist, auch wenn ein Angebot über 80 oder 90 Millionen Euro kommt.» Was im Umkehrschluss bedeuten könnte, dass die europäischen Top-Klubs mindestens mit einem dreistelligen Millionenbetrag rechnen sollten. Arsenal, Liverpool, Manchester United, Paris Saint-Germain sowie der FC Bayern München zeigen trotz des Mega-Preisschildes weiter Interesse am jungen Flügelflitzer. Der 19-jährige Ivorer überzeugt in dieser Saison mit acht Treffern und sechs Assists in 20 Pflichtspielen. Ausserdem verzeichnet Diomande die drittschnellste Sprintgeschwindigkeit in der Bundesliga. Mit 35,98 km/h wurde der Leipziger auf der Aussenbahn geblitzt.
Julián Alvarez (25, Atlético Madrid)
Der argentinische Mittelstürmer scheint beim FC Barcelona die Gemüter zu scheiden. Während Klubboss Joan Laporta (63) vom Mega-Transfer träumt und Alvarez um jeden Preis verpflichten will, schaut sich Sportdirektor Deco (48) nach günstigeren Deals um. Auch Arsenal soll gemäss Transfer-Experte Ekrem Konur am Madrilenen interessiert sein. Sollte es zu einem Transfer kommen, wird es ein Teurer werden. Der Argentinier steht nämlich noch bis 2030 unter Vertrag und «Los Colchoneros» sollen ihm nun ein Preisschild von 137 Millionen Franken umgehängt haben. Juliàn Alvarez überzeugt diese Saison mit elf Toren und fünf Vorlagen in 30 Pflichtspielen.
Ousmane Dembélé (28, Paris Saint-Germain)
Der Wunsch von Paris, Dembélés Vertrag vorzeitig zu verlängern, führt zu Lohn-Knatsch zwischen dem Ballon-d'Or-Gewinner und Klubboss Nasser Al-Khelaifi (52). Der Franzose lehne angeblich ein Jahressalär von 27 Millionen Franken ab und verlange doppelt so viel. Al-Khelaifi hatte eine klare Antwort: «Wir haben eine Gehaltsobergrenze. Niemand steht über dem Verein. Jeder weiss das und jeder muss es respektieren. Nicht um jeden Preis. Die Mannschaft und der Verein sind wichtiger als jeder Einzelne». Diese Uneinigkeit soll laut «Sky» die Saudi-Pro-League-Verantwortlichen veranlasst haben, an einem «signifikanten finanziellen Paket» zu arbeiten. Gemäss «Sportbild» liege Vinicius Junior ein Angebot in der Höhe von 250 Millionen Franken vor und man könne davon ausgehen, dass Dembélé ein ähnlicher Betrag erwarten könne. Die Saison des Franzosen wird von seinen Verletzungen überschattet. Er absolvierte bisher bloss 21 Pflichtspiele mit acht Treffern und sechs Assists.


















