Im Hinspiel noch Weltklasse
Neuer muss sich nach Real-Rückspiel bei Mitspielern bedanken

So kennt man Manuel Neuer: Eine Weltklasse-Paraden reiht sich an die nächste. Eigentlich. Doch im CL-Rückspiel gegen Madrid patzte er schwer – und Real nutzte die Fehler eiskalt aus.
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Manuel Neuer zieht im Rückspiel gegen Real nicht seinen besten Tag ein.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Manuel Neuer patzt gegen Real, Bayern trotz Rückstand im Halbfinal
  • Real-Juwel Arda Güler erzielt Tor nach Neuer-Bock in Sekunde 35
  • Neuers Vertrag läuft im Juni aus, Gespräche bei Bayern erwartet
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Andri BäggliRedaktor Sport

Was Manuel Neuer mit seinen 40 Jahren im Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Real Madrid gezeigt hat, war beeindruckend. Der Bayern-Goalie bewahrte sein Team mit mehreren Weltklasse-Paraden im Spiel und rief Erinnerungen wach an frühere Zeiten. Real-Coach Alvaro Arbeloa sagte nach dem Spiel: «Neuer war der Spieler des Spiels. Es hätte niemand erstaunt, wenn wir das Spiel gewonnen hätten.»

DFB-Legende Lothar Matthäus forderte gar eine Rückkehr in das Nationalteam und ein Aufgebot für die WM in Kanada, Mexiko und den USA. Zwar stellte Neuer bereits nach dem Hinspiel klar, dass das keine Option sei, doch der eine oder andere Fan dürfte trotzdem leise Hoffnungen gehabt haben.

Diese Euphorie dürfte sich aber nach dem Rückspiel schnell wieder gelegt haben. Bereits nach 35 Sekunden leistet sich Neuer einen Riesenbock, den Real-Juwel Arda Güler gekonnt zur Führung ausnützt.

Nicht der einzige Patzer

Auch beim zweiten Tor der Madrilenen sieht der Stargoalie nicht bestechend aus: Güler darf einen Freistoss aus rund 20 Metern treten. Der Ball ist zwar platziert, aber durchaus haltbar. Immerhin: Beim dritten Tor kann Neuer nichts dafür und kurz nach dem Seitenwechsel verhindert er mit einem Big-Save, ein weiteres Tor.

Am Ende dürfte sich der FCB-Keeper nicht lange über seine Fehler ärgern. Seine Vorderleute stemmen sich nämlich gegen die Verlängerung und drehen nach einer strengen Gelb-Roten Karte gegen Camavinga die Partie doch noch.

Im Halbfinal wartet jetzt aber gleich der nächste grosse Brocken auf das Team von Trainer Vincent Kompany. Die Münchner reisen bereits in zwei Wochen nach Paris zum Halbfinal-Kracher gegen PSG. Gegen Weltfussballer Ousmane Dembélé und Co. wird Neuer dann wieder sein ganzes Können unter Beweis stellen müssen.

Ob Neuer nächste Saison auch noch das Bayern-Tor hüten wird, ist indes noch nicht geklärt. Der Vertrag läuft nur noch bis im Juni. Bei der Bayern-Chefetage sei man gewillt, Gespräche über ein neues Arbeitspapier zu führen. Der fünffache Welttorhüter lässt sich die Entscheidung aber noch offen – diese soll aber bald folgen.

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