«Er hat Jashari vergessen gemacht!»
Ex-FCL-Star Stankovic begeistert Belgien – jetzt wartet Bayern

Aleksandar Stankovic begeistert auch in Belgien. Der Mittelfeldspieler hat sich bei Brügge schnell zum Leistungsträger entwickelt und steht vor seiner bisher grössten Herausforderung in der Champions League gegen Bayern München.
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Aleksandar Stankovic hat bei Brügge längst alle Herzen erobert.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Aleksandar Stankovic begeistert in Belgien und spielt Champions League gegen Bayern
  • Er ist serbischer Nationalspieler und Sohn von Inter-Legende Dejan Stankovic
  • Inter verkaufte Stankovic für 9,5 Millionen Euro mit Rückkaufoption
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Letzte Saison war Aleksandar Stankovic (20) eine der Attraktionen der Super League. Mit der Rückennummer 8 beim FC Luzern begeisterte er mit seinem feinen rechten Fuss sowie seiner Spielübersicht den Anhang. Bewunderer von ihm gab es aber nicht nur in der Swissporarena – sondern schweizweit.

Ziemlich schnell war allen klar, dass Stankovic bald auf noch höherem Niveau spielen wird. Seit diesem Sommer tut er das in Belgien. Und auch da hat es nicht lange gedauert, bis der Italo-Serbe die Herzen der Fans erobert hat. Bei Brügge, wo er wie beim FC Luzern die Nachfolge von Ardon Jashari (22) angetreten hat, ist er längst nicht mehr wegzudenken.

Stankovic hat Jashari vergessen gemacht

Das bestätigt die belgische Fussballreporterin Valerie van Avermaet auf Blick-Anfrage. Sie ist bei der Zeitung «Nieuwsblad» für die Berichterstattung zu Brügge zuständig. «Stankovics Entwicklung geht ziemlich schnell voran. Es ist grossartig, zu sehen, wie schnell er es in die Startelf geschafft hat und zum Leader auf dem Platz gereift ist.»

Am Mittwochabend steht Stankovic vor seiner bislang grössten Aufgabe. Mit Brügge geht es in der Champions League gegen Bayern München. In der Allianz-Arena wird er wieder die Fäden im belgischen Mittelfeld ziehen. «Um ehrlich zu sein, hat er Jashari schon vergessen gemacht. Auch wenn sich deren Art, Fussball zu spielen, unterscheidet. Jashari war mit dem Ball am Fuss gegen Saisonende zwar viel dominanter, als es Stankovic aktuell ist. Aber es ist erst Oktober. Vielleicht wird das in Zukunft auch Stankovic», sagt van Avermaet.

Der Wunsch einer Inter-Legende

Inzwischen ist Stankovic – Sohn von Inter-Legende Dejan Stankovic (47) – nicht mehr nur im Klub gesetzt. Auch in der serbischen Nationalmannschaft hat er sich einen Platz erarbeitet. Im Oktober-Zusammenzug debütierte er gegen Albanien, allerdings setzte es eine Niederlage ab. Dennoch ist es ein weiterer Meilenstein in seiner noch jungen Karriere.

Aleksandar Stankovic ist auf dem besten Weg, seinen eigenen Namen im europäischen Fussball zu etablieren. So, wie es sich sein früherer Nachwuchs-Coach und aktueller Inter-Trainer Cristian Chivu (44) im Gespräch mit Blick vor einem Jahr für ihn gewünscht hat: «Mein Wunsch ist, dass man eines Tages sagt, dass Dejan der Vater von Aleksandar ist – und nicht Aleksandar der Sohn von Dejan.»

Und wer weiss: Vielleicht arbeiten Stankovic und Chivu, der 2010 mit Dejan die Champions League gewann, ja eines Tages wieder zusammen. Denn Inter hat Stankovic zwar für 9,5 Millionen Euro an Brügge verkauft. Dabei haben sich die Nerazzurri aber eine Rückkaufoption von etwa 28 Millionen Euro gesichert.

Champions League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Arsenal FC
Arsenal FC
8
19
24
2
Bayern München
Bayern München
8
14
21
3
Liverpool FC
Liverpool FC
8
12
18
4
Tottenham Hotspur
Tottenham Hotspur
8
10
17
5
FC Barcelona
FC Barcelona
8
8
16
6
Chelsea FC
Chelsea FC
8
7
16
7
Sporting Lissabon
Sporting Lissabon
8
6
16
8
Manchester City
Manchester City
8
6
16
9
Real Madrid
Real Madrid
8
9
15
10
Inter Mailand
Inter Mailand
8
8
15
11
Paris Saint-Germain
Paris Saint-Germain
8
10
14
12
Newcastle United
Newcastle United
8
10
14
13
Juventus Turin
Juventus Turin
8
4
13
14
Atletico Madrid
Atletico Madrid
8
2
13
15
Atalanta BC
Atalanta BC
8
0
13
16
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
8
-1
12
17
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
8
2
11
18
Olympiakos Piräus
Olympiakos Piräus
8
-4
11
19
FC Brügge
FC Brügge
8
-2
10
20
Galatasaray SK
Galatasaray SK
8
-2
10
21
AS Monaco
AS Monaco
8
-6
10
22
Qarabag FK
Qarabag FK
8
-8
10
23
Bodö/Glimt
Bodö/Glimt
8
-1
9
24
SL Benfica
SL Benfica
8
-2
9
25
Olympique Marseille
Olympique Marseille
8
-3
9
26
Pafos FC
Pafos FC
8
-3
9
27
Union Saint-Gilloise
Union Saint-Gilloise
8
-9
9
28
PSV Eindhoven
PSV Eindhoven
8
0
8
29
Athletic Bilbao
Athletic Bilbao
8
-5
8
30
SSC Neapel
SSC Neapel
8
-6
8
31
FC Kopenhagen
FC Kopenhagen
8
-9
8
32
Ajax Amsterdam
Ajax Amsterdam
8
-13
6
33
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
8
-11
4
34
SK Slavia Prag
SK Slavia Prag
8
-14
3
35
Villarreal CF
Villarreal CF
8
-13
1
36
FC Kairat Almaty
FC Kairat Almaty
8
-15
1
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