Darum gehts
- Benfica schlägt Real Madrid 4:2 und erreicht die Top 8
- Fünf englische Teams direkt für die Achtelfinals qualifiziert
- Ajax verliert 1:2 gegen Olympiakos, Napoli scheidet nach 2:3 aus
36 Teams gleichzeitig im Einsatz, dramatische Wenden, taumelnde Favoriten! Und ein wilder Schlusspunkt in Lissabon: In der 98. Minute kippt José Mourinhos Benfica mit dem 4:2 durch den aufgerückten Keeper Anatoli Trubin den Rekord-Champion Real aus den Top 8. «Wahnsinn, die Mourinho-Aura eben!», meldet Blick-Ticker-Experte Pajtim Kasami. Winterthurs Spielmacher, der in seiner Blütezeit mit seinem einzigen Tor in der europäischen Elite-Klasse Olympiakos zu einem 1:0 gegen Juve lotste, ist beeindruckt: «Ein Matchday of Madness, wie die Engländer sagen. Verrückt, verrückt!»
Die Wucht der Premier League imponiert dem früheren Fulham- und Nottingham-Professional: «Crazy, dass sich fünf englische Teams direkt für die Achtelfinals qualifiziert haben.» Überrascht haben ihn Tottenham und Sporting mit der Last-Minute-Qualifikation. Erstaunt ist Kasami, dass neben Real, Atlético und dem letztjährigen Finalisten Inter sich auch der Titelhalter Paris St-Germain nicht direkt für die Achtelfinals qualifiziert hat: «PSG? Dass eine Mannschaft dieser Klasse sich derart schwertut?»
«Wunderbarer Abend für den grossen Fussball»
Wie volatil die Tabelle in der letzten Viertelstunde der grossen Champions-League-Konferenz ist, hat beim temporären Ticker-Analysten aus der Super League Eindruck hinterlassen: «Ein riesiges Spektakel. Ich bin angesichts der Torflut und der vielen Umstürze kaum mehr nachgekommen. Es war ein wunderbarer Abend für den grossen Fussball.» Die Dramatik auf nahezu allen wichtigen Schauplätzen hat ihm gefallen. «Nur die Story von Benfica überragt alles. Chapeau dafür, nach einem katastrophalen Start zur Champions League in letzter Sekunde in die Playoffs vorzustossen.»
Und eine Nachricht lässt das Herz des Ex-U17-Weltmeisters höher schlagen: der 2:1-Erfolg von Piräus in Amsterdam gegen Ajax: «Ich freue mich riesig für Olympiakos.» Zu bedauern sei hingegen der klammheimliche europäische Abschied von Napoli, nachdem «das Maradona-Stadion zwischenzeitlich gebrannt hat» – die Squadra von Antonio ist von Klub-Weltmeister Chelsea (2:3) gestoppt worden.








































