«Er wird gehen»
Button heizt Wechsel-Wirbel um Verstappen an

Zwei Transfer-Geschichten nerven seit Wochen viele GP-Fans und den Formel-1-Zirkus: Was macht der WM-Siebte Max Verstappen (28)? Muss der noch punktelose Nico Hülkenberg (38) um seinen Audi-Sitz bangen?
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Wo fährt Max Verstappen in Zukunft?
Foto: Lukas Gorys

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Button behauptet: «Verstappen wird zu Mercedes gehen!»
  • Audi-CEO Binotto bestätigt Hülkenberg und Bortoleto als 2027-Fahrer
  • Norris verliert in Belgien zehn Startplätze wegen Motorwechsel
Roger Benoit aus Spa

Beide Fälle werden so lange die Gemüter beschäftigen, solange es keine offiziellen Mitteilungen gibt. Also geht es wohl auch genervt in die Sommerpause, die nach Ungarn (26. Juli) beginnt.

Button sorgt für Wirbel

Bei Verstappen dürfte wohl am Ende die kürzliche Blick-Schlagzeile bestätigt werden: «Max ist in der Red Bull-Falle gefangen.» Denn die Alternativen sind dürftig. Weltmeister McLaren-Mercedes ist in ein Loch gefallen – und Piastri will bleiben!

Mercedes? Die Silberpfeile haben inoffiziell Antonelli und Russell für 2027 bestätigt. Doch jetzt giesst der Weltmeister von 2009, Jenson Button, wieder Öl ins Feuer: «Verstappen wird zu Mercedes gehen!» Wie gesagt, wir werden genervt bleiben, bis endlich Klarheit herrscht.

Binotto: Kein Wechsel in Sicht

Der Fall Hülkenberg ist etwas einfacher. Audi-CEO Mattia Binotto hat (natürlich inoffiziell) bestätigt, dass der Deutsche auch 2027 mit Bortoleto das Team bildet.

Das ganze Theater begann damit, dass Sainz in seiner zweiten Williams-Saison keine Fortschritte sieht und sich selbst auf den Transfermarkt stellt. Doch der Spanier (vier Siege in 238 Rennen) hatte es vor zwei Jahren abgelehnt, einen Vertrag bei Sauber und Audi zu unterschreiben. «Mein Herz und Verstand sagen Williams.»

Sainz will weg – aber wohin?

Das war wohl eine Fehleinschätzung. Denn die Fortschritte bei den Briten blieben über den Winter aus. Jetzt hat das drittälteste Team der Formel 1 gerade mal elf Punkte – Audi sechs. Die Bilanz von Sainz: dreimal Neunter in Shanghai, Miami und Montreal.

Macht jetzt Audi für den früher gejagten Spanier plötzlich die Türe auf? Eher nicht. Und wie sagte am Donnerstag der sichtlich genervte Hülkenberg: «Ich glaube, der Reservesitz bei Audi ist noch erhältlich! Aber daran hat Sainz wohl kaum Interesse!» Endlich mal klare Worte von Hülkenberg und allen im Team. Sonst tönt es so: «Wir sind auf dem richtigen Weg. Wir arbeiten hart in Hinwil und Neuburg – und wir hoffen auch in Spa auf ein gutes Resultat. «

Norris: Zehn Plätze zurück

Für Weltmeister Norris, auf dem fünften WM-Platz nur noch 100:1-Aussenseiter auf den Titel, beginnt das Belgien-Wochenende mit einem Schock: Er muss am Sonntag ab 15 Uhr (TV live) zehn Startplätze zurück.

Das Papaya-Team, wieder mal mit einem Update angereist, muss beim Briten die vierte Steuereinheit einsetzen. Da nur drei pro Jahr erlaubt sind, gibts eben diese Strafe auf der Startaufstellung. Nun, hier in den Ardennen ist Überholen keine Hexerei.

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