WM-Feeling auch in Bern
An der Heim-WM 2009 war Bern noch Austragungsort, in diesem Jahr nicht. Es fehlt allein schon ein passendes Stadion, die Postfinance-Arena ist bezüglich Komfort auch in der National League im untersten Segment angekommen. Trotzdem wird auch in Bern WM-Feeling aufkommen, man wird mit Sicherheit prominente Hockeystars durch die Stadt schlendern sehen. Denn nicht weniger als sechs Teams sind in Hotels der Bundeshauptstadt untergebracht. «Wir haben im Kanton Freiburg nicht genügend grosse Hotels in der Kategorie und Distanz, die der internationale Verband vorgibt», begründet OK-Boss Christian Hofstetter. Deshalb werden in Freiburg neben den Schiedsrichtern und IIHF-Vertretern lediglich zwei Teams wohnen. Im zweiten Austragungsort Zürich ist es so, dass ein Teil der Teams in der Stadt untergebracht ist und ein Teil in der Flughafen-Region.
Fieber in Freiburg schon angekommen
Aktuell stehen die Hockeyfans in Freiburg zwar wegen des Playoff-Finals gegen Davos und der Aussicht auf den ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte kopf, aber auch die bevorstehende WM ist an der Saane vielerorts bereits spürbar. «Die WM ist dort schon präsenter als in Zürich», bestätigt OK-Boss Christian Hofstetter. Es ist das Merkmal einer Hockey-WM, dass es in den Grossstädten mit grossem Unterhaltungsangebot schwierig ist, breit spürbar zu werden, in den kleineren Austragungsstädten ist der Anlass dagegen das ultimative Ereignis. «Natürlich versuchen wir auch in Zürich, zusammen mit der Stadt, eine Präsenz zu haben, sei es mit den WM-Fahnen auf der Quaibrücke und in der Bahnhofstrasse oder mit Plakaten, damit die Leute sehen, dass da etwas los ist», sagt Hofstetter.
Volunteers noch gesucht
An der Heim-WM werden rund 2000 Volunteers im Einsatz sein. OK-Boss Christian Hofstetter betont jedoch, dass die Suche in Fribourg noch nicht abgeschlossen sei, da sei man mit Hochdruck daran: «Man kann sich also noch immer melden. Es gibt zudem immer wieder Volunteers, die kurzfristig ausfallen, es ist also nie zu spät.»
Auch Ärger bei den Deutschen
Im Vergleich dazu, was bei der Nati diese Woche los war, ist es zwar ein kleiner Fisch, aber auch bei unserem Gruppengegner Deutschland gab es Ärger. So hat Verteidiger Marcel Brandt seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt und dabei gegen Bundestrainer Harry Kreis nachgetreten, wie im «Eishockey-Magazin» zu lesen war: «Wenn Aussagen kommen von einem Bundestrainer wie: ‹Du hast mich die letzten drei Jahre nicht interessiert, und ich habe dich nicht beobachtet oder generell geschaut, was du machst.› Dann ist das für mich Aussage genug. Das ist einfach ein No-Go», sagte der 33-jährige Straubing-Spieler, der mit 16 Toren diese Saison der treffsicherste deutsche Verteidiger in der DEL war. In der Amtszeit von Kreis ist Brandt noch nie berücksichtigt worden. Der frühere ZSC- und Zug-Trainer Kreis ist zugleich voller Tatendrang: «Wir wollen bei unseren Nachbarn, den Eidgenossen in Zürich, eine sehr gute WM abliefern.»
Comeback von Finnen-Star als WM-Attraktion
Da die NHL-Spieler in diesem Jahr an die Olympischen Spiele zurückgekehrt sind, wird erwartet, dass weniger NHL-Cracks an der WM teilnehmen werden, als in den letzten Jahren. Sam Hallam, der aktuelle schwedische Nationaltrainer und zukünftige Headcoach von Servette, hat in den heimischen Medien verkündet, dass man in seinem Team nicht mit so vielen NHL-Spielern rechnen sollte. Unser Gruppengegner Finnland meldet aber, dass mit Aleksander Barkov ein grosser NHL-Star an der WM teilnehmen wird. Der Captain der Florida Panthers hat die gesamte Saison verletzungsbedingt verpasst, ist nun aber wieder fit und wird eine WM-Attraktion sein. Letztmals hat Barkov 2016 eine Weltmeisterschaft gespielt. Auch sein Florida-Teamkollege Anton Lundell wird sich dem Nationalteam anschliessen. Ebenso haben Urho Vaakaainen (NY Rangers), Justus Annunen (Nashville), Ville Heinola (Winnipeg) und Aatu Räty (Vancouver) ihre Teilnahme angekündigt.
Tavares-Rückkehr in die Schweiz
Auch Kanada konnte bereits einige Stars für die WM motivieren. Wie etwa den 35-jährigen John Tavares (Toronto), der vor seiner insgesamt fünften WM steht. Für den Stürmer wird es eine Rückkehr in die Schweiz, während des Lockouts 2012/13 spielte Tavares für den SC Bern. Ebenso sind Mark Scheifele (Winnipeg), Robert Thomas (St Louis) und Ryan O'Reilly (Nashville) bei den Ahornblättern gemeldet.
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Österreich | 0 | 0 | 0 | |
1 | Finnland | 0 | 0 | 0 | |
1 | Deutschland | 0 | 0 | 0 | |
1 | Großbritannien | 0 | 0 | 0 | |
1 | Ungarn | 0 | 0 | 0 | |
1 | Lettland | 0 | 0 | 0 | |
1 | Schweiz | 0 | 0 | 0 | |
1 | USA | 0 | 0 | 0 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Kanada | 0 | 0 | 0 | |
1 | Tschechische Republik | 0 | 0 | 0 | |
1 | Dänemark | 0 | 0 | 0 | |
1 | Italien | 0 | 0 | 0 | |
1 | Norwegen | 0 | 0 | 0 | |
1 | Slowakei | 0 | 0 | 0 | |
1 | Slowenien | 0 | 0 | 0 | |
1 | Schweden | 0 | 0 | 0 |