Petersson und Pettersson
Akute Verwechslungsgefahr bei den SCL Tigers

Die SCL Tigers wollen diese Saison mit zwei namensgleichen Schweden in die Playoffs stürmen: André Petersson und Emil Pettersson – der Unterschied liegt in einem Buchstaben.
Kommentieren
1/5
Namensgleiche Attraktionen der SCL Tigers: Emil Pettersson und André Petersson.
Foto: Pius Koller

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Die SCL Tigers verpflichten zwei Schweden mit ähnlichem Namen: Emil Pettersson und Jonathan Dahlén
  • Zusätzlich kommt Goalie-Coach Fredrik Pettersson Wentzel, was Verwirrung schafft
  • In Langnau gibt es nun drei Pet(t)erssons, drei Mei(y)ers und zwei Schmutz
RMS_Portrait_AUTOR_378.JPG
Marcel AllemannReporter Eishockey

Bislang sei auf der Geschäftsstelle in Langnau BE noch kein Chaos ausgebrochen, «aber wir lassen uns überraschen, wie es während der Saison wird», sagt Sportchef Pascal Müller (47) mit einem Schmunzeln. Er war es, der nach dem letztjährigen Topskorer André Petersson (35) auf diese Saison hin mit Emil Pettersson (32) einen Namensvetter engagierte. Es besteht Verwechslungsgefahr.

Emil Pettersson ist der ältere Bruder von NHL-Star Elias Pettersson (27, Vancouver). Bei Timra bildete er ein spektakuläres Duo mit Jonathan Dahlén (28) – Langnau hat das eingespielte schwedische Duo auf diese Saison gleich im Doppelpack eingekauft. Natürlich ist es ein riesiger Vorteil, wenn sich zwei neue Spieler bereits blind verstehen. Für Müller kommt als weiterer Pluspunkt hinzu, dass die SCL Tigers ein ähnlicher Klub wie Timra sind: familiär, ländlich gelegen und nicht mit dem höchsten Budget ausgestattet. Die Akklimatisierung verlief entsprechend einfach.

Dritter Pettersson im Coachingstaff

Persönlich gekannt haben sich die beiden Pet(t)erssons zuvor noch nicht. Und auch wenn sie in der Saisonvorbereitung in unterschiedlichen Sturmlinien aufgelaufen sind (Pettersson selbstverständlich an der Seite von Dahlén), hält es Müller für sehr gut möglich, dass sie im Laufe der Saison auch einmal Seite an Seite losstürmen werden. Wodurch die Verwechslungsgefahr nochmals steigen würde.

Als wäre das noch nicht genug, stiess auf diese Saison mit dem schwedischen Goaliecoach Fredrik Pettersson-Wentzel (35) ein dritter Pettersson zu den SCL Tigers. Der frühere ZSC-Ersatzausländer wurde als Goalie-Coach für den Nachwuchs geholt. Dadurch wird auch die Nachnamensstatistik wieder ins richtige Licht gerückt: Gemäss offiziellen Zahlen der schwedischen Statistikbehörde gibt es schliesslich mehr als doppelt so viele Petterssons wie Peterssons.

Drei Mei(y)er, zwei Schmutz

Die drei Pet(t)erssons sind in Langnau jedoch nicht die Einzigen, bei denen Verwechslungsgefahr besteht. Im Kader figurieren mit Goalie Robin Meyer (25), Verteidiger Noah Meier (23) und dem neu verpflichteten Verteidiger Gian Meier (20) auch noch drei Mei(y)ers. Und dann gibt es weiterhin die Stürmer Flavio Schmutz (31) und Julian Schmutz (32). Miteinander verwandt oder verschwägert ist von all diesen aber niemand.

In diesem Artikel erwähnt
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen