Darum gehts
- Der SCB verlor viermal in Folge, zuletzt 3:4 n. V. bei Rappi
- Dario Rohrbach ist mit 7 Punkten aus 7 Spielen SCB-Topskorer
- Er sieht dünnes Eis und sagt, seine Rolle helfe beim Einfügen
Der SCB ist schon wieder verdächtig nahe an einer Krise. Viermal in Folge hat man verloren. Da ist es ein schwacher Trost, dass man dabei dreimal einen Punkt ergattern konnte. So auch am Samstag in Rapperswil-Jona (3:4 n. V.).
Mehr als ein Trost ist aber, dass Dario Rohrbach (28) den Tritt auf Anhieb gefunden, in den ersten sieben Spielen sieben Punkte gesammelt hat und damit der Topskorer der Berner ist. Wo wäre der SCB ohne Rohrbach?
«Wir hätten versuchen müssen, der Scheibe mehr Sorge zu tragen. Es war phasenweise extrem hektisch», sagt er nach der jüngsten Niederlage in Rapperswil-Jona. «Es sind Sachen, die noch nicht zusammenpassen und dann zu so einem Resultat führen. Im Moment müssen wir beissen. Das ist der Teil einer langen Saison. Es ist ein Prozess, da müssen wir durchgehen.»
«Es ist alles noch auf dünnem Eis»
Dass der SCB in den ersten Spielen noch einen besseren Eindruck hinterliess und mit dem ersten Heimspiel gegen Davos (5:2) die Latte hoch legte, ist auch Rohrbach nicht entgangen. «Es ist alles noch auf dünnem Eis, und wir sind etwas von dem abgekommen, was wir zu Beginn der Saison hatten.»
Während sich der SCB noch in der Findungsphase befindet, hat Rohrbach nach seinem Wechsel aus Langnau den Tritt in Bern sofort gefunden. Gegen Rappi erzielte er bereits seinen vierten Treffer. «Ja, ich persönlich konnte mich gut einfügen», sagt er. «Doch im Moment steht etwas anderes im Vordergrund.»
Für manche wiegt das SCB-Trikot schwerer. Für Rohrbach scheint das nicht zuzutreffen. Er spielt unbeschwert, nimmt das Spiel in der Offensive in die Hand und strahlt Selbstvertrauen aus. «Ich konnte mir das in den letzten ein, zwei Jahren erarbeiten, wo ich das festigen konnte. Zum Glück konnte ich das auch in Bern reinbringen.» Es scheint für Rohrbach keinen Unterschied zu machen, ob er nun für Bern, die SCL Tigers oder die Ticino Rockets, wo er vor acht Jahren seine Profi-Karriere lancierte, spielt. «Ja, eigentlich nicht», sagt er. «Ich bin auch dankbar, dass ich das Vertrauen vom Coaching-Staff sofort bekommen und fast die gleiche Rolle wie in Langnau erhalten habe. Das macht es nicht einfach, aber doch einfacher, sich einzufügen.»
Nachdem er in der ganzen Vorbereitung und auch Anfang Saison mit Benjamin Baumgartner und Marco Lehmann spielte und mit den beiden gut harmonierte, spielte er gegen die Lakers mit Miro Aaltonen und Sonny Milano, der am Freitag gegen Servette (2:3 n.P.) noch überzähliger Ausländer gewesen war. Doch es ist verständlich, dass der 24-fache Nationalstürmer aus dem Bernbiet die Interpretation, dass er von Serge Aubin an die Seite von Milano und Aaltonen beordert wurde, um den strauchelnden Ausländern unter die Arme zu greifen, nicht bejahen mag und mit einem Schmunzeln quittiert.
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | ZSC Lions | 8 | 16 | 23 | |
2 | SCL Tigers | 9 | 5 | 15 | |
3 | Genève-Servette HC | 9 | 2 | 15 | |
4 | HC Ambri-Piotta | 9 | -5 | 14 | |
5 | HC Fribourg-Gottéron | 9 | 5 | 14 | |
6 | HC Davos | 9 | 0 | 13 | |
7 | Lausanne HC | 9 | -4 | 12 | |
8 | HC Ajoie | 8 | 0 | 11 | |
9 | SC Rapperswil-Jona Lakers | 9 | -8 | 11 | |
10 | EV Zug | 5 | 9 | 10 | |
11 | EHC Biel | 8 | -1 | 10 | |
12 | SC Bern | 7 | -2 | 9 | |
13 | HC Lugano | 6 | 1 | 8 | |
14 | EHC Kloten | 9 | -18 | 6 |