ZSC - FRIBOURG
4:18
ZSC Lions – Fribourg 5:4 n.V.Richard ermöglicht mit Eigentor dem ZSC den Rekord

Spieler dämpfen Euphorie
Ist dieser neue ZSC-Rekord überhaupt etwas wert?

Zehn Spiele, zehn Siege zum Start: Das hat vor den ZSC Lions noch keiner geschafft. Die Team-Routiniers Yannick Weber und Patrick Geering schätzen diese Leistung ein.
Kommentieren
1/5
Patrick Geering (l.) im Kampf um den Puck mit Fribourgs Sandro Schmid.
Foto: Freshfocus
RMS_Portrait_AUTOR_378.JPG
Marcel AllemannReporter Eishockey

Die ZSC Lions legen einen historischen Traumstart hin. Mit dem hart erkämpften 5:4-Sieg nach Verlängerung gegen Fribourg haben sich die Zürcher Überflieger den alleinigen Startrekord gesichert. Doch wie viel ist dieser Eintrag in die Geschichtsbücher durch den zehnten Sieg in Folge tatsächlich wert? Bei den Routiniers im Team hält sich die Überschwänglichkeit in Grenzen.

«Es ist schön, einen solchen Rekord zu haben, weil man auf der Tabelle sieht, dass er viele Punkte abwirft. Aber kaufen können wir uns am Ende vom Tag davon nichts – es ist erst Herbst», dämpft Captain Patrick Geering (36) die Euphorie. Das Team verstehe es derzeit zwar, im entscheidenden Moment die richtigen Knöpfe zu drücken – wie die drei jüngsten Siege zeigen, die jeweils erst in der Verlängerung zustande kamen –, «aber es gibt trotzdem noch einiges, bei dem wir uns verbessern können.»

«Schlüpfrige Unterlage, da kann viel passieren»

Dass der ZSC auch weiterhin einfach so durchmarschiert, glaubt im Zürcher Lager niemand. Geering betont: «Es ist ein Spiel auf schlüpfriger Unterlage, da kann sehr viel passieren – die anderen Teams schlafen ja auch nicht. Es ist zudem wichtig, sich während der Saison auch durch gewisse Widerstände durchzukämpfen.»

Dean Kukan: «Haben nicht unser bestes Hockey gezeigt»
1:16
Kukan trotz Sieg kritisch:«Haben nicht unser bestes Hockey gezeigt»

Verteidiger-Kollege Yannick Weber (38) mahnt ebenfalls zur Bodenständigkeit. Dieser Siegeszug sei keineswegs ein Selbstläufer gewesen: «Es waren viele Spiele sehr eng, und wir sind uns bewusst, dass sie auf die andere Seite hätten kippen können.» Auch am Samstag brauchte es im Finish eine gehörige Portion Glück, als Fribourgs Anthony Richard den Puck zum finalen Treffer unglücklich ins eigene Tor ablenkte.

Rappi als nächstes Opfer?

Eine drückende Überlegenheit des ZSC sieht Weber ohnehin nicht: «Dafür ist die Liga zu ausgeglichen. Es ist eine schöne Anekdote, dass wir diesen Rekord haben, aber nächste Woche geht es weiter, und da müssen wir versuchen, den nächsten Sieg zu holen.»

Eine Fortsetzung der Siegesserie ist für die ZSC Lions fast schon ein Muss. Denn als nächster Gegner kommen am Freitag die SCRJ Lakers nach Zürich, die vier ihrer letzten fünf Spiele verloren haben und nicht vor Selbstvertrauen strotzen.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
10
18
27
2
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
11
4
21
3
SCL Tigers
SCL Tigers
11
7
19
4
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
11
9
18
5
HC Ajoie
HC Ajoie
11
-3
16
6
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
10
-6
15
7
HC Lugano
HC Lugano
10
3
15
8
Lausanne HC
Lausanne HC
11
-4
15
9
SC Bern
SC Bern
9
1
14
10
HC Davos
HC Davos
11
-4
13
11
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
11
-14
11
12
EV Zug
EV Zug
6
8
10
13
EHC Biel
EHC Biel
10
-4
10
14
EHC Kloten
EHC Kloten
10
-15
9
Playoffs
Qualifikationsspiele
Relegation Play-Offs
In diesem Artikel erwähnt
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen