EVZ-Fans bereiten Klingberg Gänsehaut-Abschied
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«Es ist für mich so emotional»:EVZ-Fans bereiten Klingberg Gänsehaut-Abschied

«Ich bin so leer»
Klingbergs emotionaler Abschied nach sieben Jahren EVZ

Carl Klingberg (32) hat sich mit dem EVZ identifiziert. Nach sieben Jahren muss der Schwede gehen – wohin, ist noch offen. Darum ist er zum Publikumsliebling geworden.
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Das fünfte Halbfinal-Spiel gegen Servette war das letzte von Carl Klingberg (r.) im EVZ-Dress nach sieben Saisons.
Foto: keystone-sda.ch
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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

Sein Start war harzig – sein Abgang emotional. Als neuer EVZ-Ausländer brauchte Carl Klingberg 2016 drei Wochen, bis er sein erstes Tor schoss und noch länger, bis er so richtig eingeschlagen hatte. Sieben Jahre später nach dem letzten Auftritt für seinen Klub tut der Schwede etwas, das man so noch kaum von einem Söldner gesehen hat: Klingberg geht vom Eis zur Fankurve und lässt sich von Anhängern umarmen und trösten.

Immer wieder klopft er sich nach dem Halbfinal-Out auf die Brust. Um zu zeigen, dass er Zug im Herzen hat. Nie konnte man dem 32-Jährigen vorwerfen, dass er sich nicht für seine Klubfarben aufgeopfert, seine Knochen (und Zähne) hingehalten hat. Bis seine Verträge verlängert worden sind, musste er sich dennoch dreimal bis in den Frühsommer gedulden. Die Mitteilung des EVZ kurz vor den Playoffs, dass Klingberg nach dieser Saison weiterziehen muss, hat den Nationalstürmer getroffen.

Er lässt Emotionen freien Lauf

Nie machte er ein Geheimnis draus, dass er gerne geblieben wäre. Auch weil er sein Herz auf der Zunge trägt, ist Klingberg zum Publikumsliebling, zur Identifikationsfigur geworden. Der Schwede liess seinen Emotionen immer freien Lauf. Auf dem Eis wehrte er sich, wenn ihm etwas nicht passte. Er weinte, als ihn seine langjährige Freundin vor zwei Jahren verliess. Er strahlte, als er eine neue Liebe fand. Er lachte, als der ZSC vor dem vierten Final-Duell im Hallenstadion bereits probehalber das «Schweizer Meister»-LED-Banner laufen liess. Er machte darauf aufmerksam, wie wichtig psychische Gesundheit in diesem Macho-Sport ist. Und er liess seinen Frust raus, als er für eine Schwalbe gebüsst wurde.

Seine Gefühle unmittelbar nach dem Halbfinal-Out in Genf? «Ich bin so leer», sagt der Schwede in bestem Deutsch. Erst in zwei, drei Tagen werde er in der Lage sein, auf das Erlebte mit Zug inklusive zweier Meistertitel zurückzuschauen. Und vorwärts? Noch weiss Klingberg nicht, für welchen Klub er in der nächsten Saison sein Herz öffnet.

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National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
47
62
105
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
48
44
91
3
ZSC Lions
ZSC Lions
47
28
83
4
HC Lugano
HC Lugano
47
33
82
5
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
47
0
77
6
Lausanne HC
Lausanne HC
47
20
77
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
47
-11
70
8
EV Zug
EV Zug
47
-18
67
9
SC Bern
SC Bern
47
-5
65
10
SCL Tigers
SCL Tigers
47
3
64
11
EHC Biel
EHC Biel
47
-21
61
12
EHC Kloten
EHC Kloten
47
-22
55
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
47
-43
54
14
HC Ajoie
HC Ajoie
48
-70
39
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