Das ist neu in der National League
Liga führt neue Coach's Challenge und «Family Games» ein

Die Hockey-Saison, die am Dienstag beginnt, bringt einige Änderungen. Am Modus wurde aber für einmal nicht geschraubt.
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ZSC-Star Derek Grant kann sich beruhigen: Bei Strafen wegen Puck-aus-dem-Feld-schiessen kann neu eine Coach's Challenge nehmen.
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Stephan RothStv. Eishockey-Chef

Im Gegensatz zur Champions Hockey League folgt die National League strikt dem Regelwerk des internationalen Verbandes IIHF. Dabei gibt es vier kleinere Anpassungen, die dem Zuschauer kaum auffallen dürften. Und neu können die Teams eine Coach's Challenge nehmen, wenn eine Strafe ausgesprochen wird, weil der Puck aus dem Feld geschossen wurde. Man erinnert sich da an den letzten Playoff-Final, als ZSC-Star Derek Grant komplett ausrastete, weil er seiner Meinung nach zu Unrecht bestraft worden war. Eine missglückte Challenge kann allerdings zu einer doppelten Unterzahl führen.

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Änderungen gab es auch in der Liga-Justiz und der Schiedsrichter-Führung: Nach dem skandalösen Freispruch von Schiri-Checker Gavin Bayreuter (Ex-Lausanne) wurde Chefankläger Ryan Gardner durch Ex-Verteidiger Philipp Rytz ersetzt. Sein neuer Stellvertreter ist anstelle von Dale McTavish der Kanadier David Racicot. Die Schiris haben mit Alexander Jäger (Direktor) und Brent Reiber («Referee in Chief») neue Bosse. 

Insgesamt sind 23 sogenannte «Family Games» am Sonntag um 14.00 und 15.45 Uhr angesetzt worden.

Kessler neuer Verbandsboss

Am Montag wurde Urs Kessler (63), Ex-CEO der Jungfraubahnen, zum neuen Verbandspräsidenten gewählt.

Mit Red Bull hat die Liga einen Sponsor gewonnen, der in der Sportwelt schon grosse Wellen geworfen hat. Der Energy-Drink-Konzern engagiert sich neu auch in der schwedischen SHL.

Am Modus wurde nicht geschraubt. Die Play-Ins (statt Pre-Playoffs) haben sich letztes Jahr bewährt. Das heisst: 6 Teams qualifizieren sich direkt für die Playoffs. Der 7. trifft derweil in Hin- und Rückspiel auf den 8. Der Sieger zieht danach ebenfalls in die Playoffs ein, während der Verlierer mit dem Sieger des Duells 9. gegen 10. den letzten Platz in der K.o.-Runde ausspielt. 

National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
46
61
102
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
47
42
88
3
HC Lugano
HC Lugano
46
34
81
4
ZSC Lions
ZSC Lions
46
27
80
5
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
46
3
77
6
Lausanne HC
Lausanne HC
46
21
76
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
46
-14
67
8
EV Zug
EV Zug
46
-16
67
9
SC Bern
SC Bern
46
-4
64
10
SCL Tigers
SCL Tigers
46
4
64
11
EHC Biel
EHC Biel
46
-22
59
12
EHC Kloten
EHC Kloten
46
-23
53
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
46
-44
52
14
HC Ajoie
HC Ajoie
47
-69
39
Playoffs
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