Nach Covid-Lüge von Nati-Coach
IIHF hat Untersuchung gegen Fischer eingeleitet

Der Covid-Skandal um Patrick Fischer beschäftigt jetzt auch den internationalen Eishockey-Verband IIHF. Muss der Nati-Coach mit Konsequenzen rechnen?
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Patrick Fischer gibt die Fälschung eines Covid-Impf-Zertifikats zu.
Foto: keystone-sda.ch
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Stephan RothStv. Eishockey-Chef

Das Covid-Gate um Patrick Fischer verschwindet nicht so schnell wieder, wie sich das der Nati-Coach und der schweizerische Eishockey-Verband SIHF erhofft hatten. «Für uns ist die Angelegenheit damit abgeschlossen», war SIHF-VR-Präsident Urs Kessler in einem Statement am Montagabend zitiert worden. Dabei hatte Fischer zugegeben, dass er 2022 während der Pandemie ungeimpft mit einem gefälschten Covid-Zertifikat an die Olympischen Spiele nach Peking gereist war.

Der Fall Fischer beschäftigt nun aber auch den internationalen Eishockey-Verband IIHF. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, wie ein IIHF-Vertreter gegenüber Blick sagte. Gegenüber der «NZZ» schrieb die IIHF in einer Mitteilung, dass sie erst jüngst vom Fall Kenntnis genommen habe und nun eine Untersuchung initiieren werde. «Die IIHF nimmt die Integrität, die Einhaltung internationaler Regeln und den Respekt für Sicherheitsvorschriften für Events sehr ernst.» Speziell, wenn es um Massnahmen für die Sicherheit und Gesundheit aller Teilnehmer während der Pandemie gehe.

Muss Nati-Coach Fischer, der wegen Urkundenfälschung mit 38'910 Franken gebüsst wurde, also doch noch mit weiteren Konsequenzen rechnen, da der Tatbestand, dass er mit gefälschten Dokumenten zum von der IIHF organisierten Olympia-Turnier in China unbestritten ist? Kommt er wieder mit einer Busse davon, droht ihm eine Sperre oder ist sein Fall gar schon verjährt? Für Vergehen «während eines IIHF-Events» gilt eine Verjährungsfrist von zwei Jahren, in anderen Fällen fünf oder bei Verstössen gegen den «Integrity Code» zehn Jahre.

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