«Habe mich verleiten lassen, das Zertifikat zu fälschen»
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Nati-Coach Fischer gesteht:«Habe mich verleiten lassen, das Zertifikat zu fälschen»

Fischer schoss ein Eigengoal
So kam der Covid-Skandal des Nati-Trainers ans Licht

Kurz vor der Eishockey-Heim-WM kommt der Covid-Skandal um Nati-Trainer Patrick Fischer ans Licht. Dass das Vergehen des 50-Jährigen aufgeflogen ist, hat einen simplen Grund: Fischer plauderte seine Straftat aus.
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Nati-Trainer Patrick Fischer: Nach Olympia in Peking reiste er mit gefälschtem Covid-Zertifikat.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Patrick Fischer fuhr 2022 mit gefälschtem Corona-Zertifikat für Olympia nach Peking
  • Strafe von knapp 39'000 CHF wegen Urkundenfälschung verhängt
  • Enthüllung kurz vor Eishockey-WM, durch eigenes Verplappern verursacht
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Andrea CattaniTagesleiter Sport

Der Knall macht am Montagabend rasend schnell die Runde: Patrick Fischer (50), Trainer der Schweizer Eishockey-Nati, wurde wegen Urkundenfälschung verurteilt. Er hatte sich um eine Corona-Impfung gedrückt und reiste 2022 mit einem gefälschten Zertifikat an die Olympischen Spiele in Peking.

Die Behörden kamen Fischer rasch auf die Schliche. Der Strafbefehl gegen den Zuger datiert aus dem Jahr 2023. Doch die Öffentlichkeit wusste jahrelang nichts vom Vergehen, für das Fischer als Strafe knapp 39'000 Franken abdrücken musste. 

Dass alles jetzt, wenige Wochen vor der Eishockey-WM im eigenen Land, aufflog, dafür ist Fischer selber verantwortlich. Nicht etwa, weil er aus eigenen Stücken den Weg an die Öffentlichkeit gesucht hätte. Vielmehr verplapperte sich Fischer in dieser Angelegenheit, wie ein Bericht von «Watson» zeigt, der sich mit Blick-Informationen deckt.

Fischer erzählte einem Journalisten von der Sache

Bei Dreharbeiten des SRF verriet Patrick Fischer einem Journalisten, dass er vor einiger Zeit wegen der Fälschung eines Covid-Zertifikates verurteilt worden sei. Anscheinend ging der Schweizer Nationaltrainer davon aus, dass sich mittlerweile niemand mehr für diese Sache interessieren würde. Es sollte anders kommen.

Mittlerweile entschuldigte sich Fischer in einem Statement öffentlich für die Straftat. Er sei in einer «aussergewöhnlichen persönlichen Notlage» gewesen. Er habe sich nicht impfen lassen wollen, konnte aber auch sein Team am olympischen Turnier «nicht im Stich lassen». Er habe aber aus seinem Fehler gelernt und werde die entsprechenden Lehren für sein zukünftiges Verhalten ziehen. Auch der Schweizer Eishockeyverband hat die Sache bereits als abgeschlossen bezeichnet. 

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