Darum gehts
- Genoni im Tor für Viertelfinal Schweiz gegen Schweden in Zürich
- Stürmerlinien nach Suters Verletzung mehrfach angepasst trotz Gruppenphase-Erfolgen
- Schweiz schlug Finnland 4:2 mit entscheidendem Assist von Rochette
An Goalie Leonardo Genoni gibt es für den Viertelfinal-Kracher gegen Schweden nichts zu rütteln. Und an seinen Verteidiger-Paaren Josi/Egli, Moser/Berni und Kukan/Marti sowie Ergänzung Jung als siebtem Mann hat Nati-Trainer Jan Cadieux von WM-Tag eins an festgehalten.
Doch auf der Suche nach der idealen Mischung im Sturm hat der 46-Jährige trotz dem Siegeszug in der Gruppenphase immer wieder Anpassungen vorgenommen. Zum Teil wurde er dazu gezwungen, zum Teil tat er es ohne Not. «Wir wollten ab einem gewissen Moment im Turnier verschiedene Optionen versuchen. Das war auch so abgesprochen mit den Spielern», erklärt Cadieux.
Mit Suters Ausfall begannen die Umstellungen
Von jenen vier Sturmlinien, die die Heim-WM mit dem 3:1 gegen die USA lancierten, ist einzig das Trio Knak/Jäger/Riat beisammengeblieben. Durch den Ausfall von Suter im dritten Match gegen Deutschland (6:1) brauchte das Traum-Duo Andrighetto/Malgin einen neuen Spielgefährten. Sie erhielten zunächst Rochette, was sogleich passte. Dafür bekam Biasca Rochettes Platz neben Hischier/Meier. Auch das passte.
Doch dann stellte Cadieux während des Spiels gegen Ungarn (9:0) plötzlich Thürkauf zu Andrighetto/Malgin, und Baechler erhielt dessen bisherigen Spot neben Niederreiter/Bertschy. Filigrantechniker Rochette, dessen Zweikampfrobustheit auf diesem Niveau immer wieder Thema ist, war fortan nur noch 13. Stürmer, aber wegen seiner Offensivstärke blieb der Romand Bestandteil des Powerplays. Mit Erfolg: Zu Jägers wichtigem Treffer zum 3:2 beim abschliessenden 4:2-Erfolg gegen Finnland lieferte Rochette den zweiten Assist.
Suter-Comeback oder gleiche Aufstellung?
Bleibt es demnach auch gegen Schweden so? Dies wird davon abhängen, ob der angeschlagene Suter in die Aufstellung zurückkehren kann. Cadieux: «Ich hoffe, wir erhalten am Donnerstagvormittag grünes Licht, dass er spielen kann.» Mit Suter dürften die Linien nochmals durcheinandergewirbelt werden. Ohne ihn, so ist den Aussagen von Cadieux zu entnehmen, fährt er so weiter wie zuletzt. «Wir haben eine Stabilität gefunden, und es ist eine gute Möglichkeit, dass wir wieder so beginnen», sagt der Nati-Coach.


