Sorgen um Captain Stalder
Schweizerinnen verlieren erstmals unter Miller

Die Schweizer Frauen-Nati verliert in Kloten gegen Tschechien 1:2. Nach zwei Siegen unter der neuen Trainerin Shannon Miller endet die Euro Hockey Tour mit einer Niederlage und der Verletzung von Captain Lara Stalder.
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Im dritten Spiel unter Shannon Miller gibt es für die Schweizer Hockey-Nati die erste Niederlage.
Foto: Nico Ilic/freshfocus
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Manuela BiglerRedaktorin Sport-Desk & Respeakerin

Die Schweizer Frauen-Nati kassiert im dritten Spiel unter der neuen Trainerin Shannon Miller die erste Niederlage. Nach den Test-Siegen gegen Schweden (4:2) und Finnland (4:3 n.V.) unterliegen die Schweizerinnen zum Abschluss der Euro Hockey Tour in Kloten Tschechien 1:2.

Im ersten Drittel ist die Schweiz lange das bessere Team und spielt sich gute Möglichkeiten heraus. Allerdings mangelt es noch an Effizienz, weshalb bis zur ersten Pause keine Tore fallen. Im Mitteldrittel dominieren die Tschechinnen die Partie. Sie kombinieren sich vor das Schweizer Tor, wo Daniela Pejsova die Führung erzielt (24.).

Sorgen um Lara Stalder

In der letzten Aktion des zweiten Drittels prallt Captain Lara Stalder am linken Torpfosten mit der tschechischen Torhüterin Julie Pejsova zusammen und anschliessend in die Bande. Stalder scheint sich beim Zusammenstoss verletzt zu haben und bleibt danach lange auf dem Eis liegen. Anschliessend muss sie auf dem Weg in die Kabine von zwei Betreuerinnen gestützt werden. Die Schweizer Angreiferin, die am Vortag gegen Finnland zwei Tore erzielte, kann im letzten Drittel nicht mehr mittun.

Nach 50 Minuten erhöht Tschechien die Führung im Powerplay. Rund eineinhalb Minuten später können die Schweizerinnen reagieren. Leoni Balzer leitet einen Konter ein und schiebt die Scheibe nach einer schönen Kombination vor das Tor der Tschechinnen gleich selbst über die Linie.

Obwohl die Schweizerinnen danach alles nach vorne werfen, reicht es nicht mehr zum Ausgleich. Die Schweiz beendet mit der Niederlage im letzten Spiel der Euro Hockey Tour das Turnier hinter Schweden auf dem zweiten Rang. Im November geht es für die Hockey-Nati dann an der WM um alles. 

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