Zwei Zuckerpässchen: EVZ-Vozenilek hält Wort
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Zug – SCRJ Lakers 5:2:Zwei Zuckerpässchen: EVZ-Vozenilek hält Wort

«Es ärgerte mich enorm»
Gleich zwei EVZ-Spieler haben ihre Torflaute beendet

In der Zuger Mannschaftskrise gab es auch individuelle Tiefflüge. Im ersten Play-In-Duell gegen Rappi haben mit Fabrice Herzog und David Sklenicka gleich zwei Spieler ihre Durststrecke nach 26 (!) torlosen Partien beendet.
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Nach schlechten Powerplays hagelte es noch Pfiffe von den Zuschauerrängen, doch die Zuger versöhnten sich mit dem 5:2-Sieg mit ihrem Publikum.
Foto: Nico Ilic/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Der EV Zug gewinnt erstes Play-In-Spiel 5:2 gegen die Lakers
  • Fabrice Herzog beendet 26 Spiele andauernde Torflaute mit wichtigem Treffer
  • Rückspiel am Samstag in Rapperswil-Jona entscheidet über Weiterkommen
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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

Konstanz – ein Fremdwort für den EVZ in dieser Saison. Nicht nur die Mannschaft findet ihre Beständigkeit und Topform nicht. In Krisenzeiten schwächeln auch verschiedene Leistungsträger, die weit unter den Erwartungen bleiben. Ein Spitzenspiel haben die Zuger kaum je gezeigt. Deshalb lautet vor den Play-Ins gegen die Lakers die berechtigte Frage, ob sie ausgerechnet jetzt, wenn es um die Wurst geht, den höchsten Gang einlegen können?

Die Antwort liefern sie in Duell Nummer eins: Sie können. Zumindest ansatzweise ist beim 5:2-Sieg erkennbar, wozu dieses Team und die Spieler mit ihren Qualitäten fähig sind, wenn da nicht die mentale Komponente wäre. So hat man beispielsweise von Fabrice Herzog keine bleibenden Auftritte gesehen. Der Stürmer ist nach einer Rückenverletzung zurückgekehrt und kaum aufgefallen. David Sklenicka kann zwar mit läuferischen Fähigkeiten auftrumpfen, von einem ausländischen Verteidiger erwartet man jedoch mehr als Vorstösse, die oft in einen Konter münden.

Es nagt am Stürmer

Gehadert haben sicher beide Spieler, denn sie blieben 26 (!) Partien lang ohne Torerfolg. Das nagt vor allem an einem Stürmer. «Ich habe nicht mehr mitgezählt. Es war besser, wenn ich nicht daran gedacht habe», so Herzog. Das Mittel des 31-Jährigen, der nächste Saison zu Play-In-Gegner Rappi wechselt? «Ich habe versucht, noch mehr Chancen zu kreieren und aufs Tor zu schiessen. Und das schon in den Trainings.»

Doch die Durststrecke hält lange an. Bis am Donnerstagabend. «Ich habe Ewigkeiten nicht mehr getroffen. Manchmal ärgerte mich das enorm.» Die Erlösung kommt zum richtigen Zeitpunkt. «Es kann ein Befreiungsschlag sein.» Für ihn und auch für das Team. «Vielleicht brauchten wir das Messer am Hals», sinniert Herzog, «das Mentale spielt eine grosse Rolle. Jetzt stehen wir in Entscheidungsspielen. Da grübelt man auf dem Eis vielleicht weniger und handelt einfach.» Trotz der vielversprechenden Ausgangslage fürs Rückspiel am Samstag in Rappi-Jona mahnt der Silberheld von 2024: «Offensiv läuft es uns wieder besser. Aber wir dürfen gegen die Lakers die Defensive nicht vergessen.»

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