Gottéron-Trainer Rönnberg will sich nicht auf Meister-Lorbeeren ausruhen
«Bequemlichkeit ist die schlechteste Einstellung»

Seit dem 30. April darf sich Fribourg erstmals in seiner Geschichte als Meister bezeichnen. Für den schwedischen Trainer Roger Rönnberg und sein Team geht es am Donnerstag in der Champions League wieder los.
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Grégory BeaudJournalist

Blick: Roger Rönnberg, Ihr Team startet erstmals als Meister in eine Saison. Wie lautet die Botschaft des Trainers?
Roger Rönnberg:
Ganz einfach: wieder auf die Jagd gehen. Die Saison ist eröffnet, wir müssen diesen Hunger wiederfinden. Es ist das nächste Kapitel des Vereins, und es ist noch nicht geschrieben. Wir müssen es schreiben. Wir haben mit der Mannschaft viel darüber gesprochen. Wir müssen wieder bei null anfangen können.

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Roger Rönnberg ist der erste Meistercoach der Geschichte von Fribourg-Gottéron.
Foto: keystone-sda.ch

Ist es einfach, bei null anzufangen, wenn man Meister ist?
Wenn man nicht daran arbeitet, ist es schwierig. Wenn man gewinnt, glaubt man, alles sei perfekt gewesen. Dann passieren kleine Dinge, und die wird es auch in dieser Saison geben. Letztes Jahr haben wir in Langnau mit 0:5 verloren. Werden wir noch entschlossener reagieren, wenn sich das wiederholt? Oder wird es wie in der vergangenen Saison Teil des Prozesses sein? Eine positive und teamorientierte Einstellung zu bewahren, füreinander zu spielen, wie wir es während der gesamten letzten Saison getan haben, wird die eigentliche Herausforderung sein.

Start zur Champions Hockey League

Donnerstag, 3. September
Graz (Ö) – Fribourg 18.30 Uhr

Freitag, 4. September
Davos – Storhamar (No) 19.45
Servette – Eisbären Berlin (De) 19.45

Samstag, 5. September
Klagenfurt (Ö) – Fribourg 19.15

Sonntag, 6. September
Servette – Storhamar 14.00
Davos – Eisbären Berlin 15.45

Donnerstag, 3. September
Graz (Ö) – Fribourg 18.30 Uhr

Freitag, 4. September
Davos – Storhamar (No) 19.45
Servette – Eisbären Berlin (De) 19.45

Samstag, 5. September
Klagenfurt (Ö) – Fribourg 19.15

Sonntag, 6. September
Servette – Storhamar 14.00
Davos – Eisbären Berlin 15.45

Was hätten Sie im Nachhinein besser machen können?
Wir hatten zum Beispiel viele Verletzungen. Es geht darum, wie man die Spieler körperlich trainiert, die Arbeit auf dem Eis, die Schaffung eines guten Lernumfelds. Vieles war letztes Jahr gut, aber wir wollen von gut zu hervorragend kommen. Hinter den Kulissen, wo niemand hinschaut, gibt es enorm viel zu tun.

Sie haben mit dem Finnen Antti Ropo einen neuen Konditionstrainer eingestellt. Was ändert sich dadurch?
Es war ein langer Prozess: Wir haben viele Kandidaten interviewt, bevor wir denjenigen gefunden haben, der am besten zur Mentalität von Gottéron passt. Er hat sich gut eingearbeitet und den Spielern geholfen – das ist ein erster guter Schritt. Aber wir müssen noch die Kommunikation zwischen dem medizinischen Stab, dem Konditionstrainer und den Trainern aufbauen. In diesem Bereich sind wir noch lange nicht auf dem höchsten Niveau.

Wird sich die Spielweise ändern?
Wir werden an unserer Philosophie festhalten: schnelles Spiel, umschalten, Forechecking, hohe Intensität. Daran wird sich nichts ändern. Wir werden immer wieder Details anpassen. Die grösste Herausforderung ist die Kommunikation zwischen den Spielern und den Trainern, damit wir mit derselben Einstellung vorankommen.

Sie kennen sich mittlerweile im Schweizer Eishockey aus. Ist es jetzt einfacher, weil Sie ein Jahr Zeit hatten, sich einzugewöhnen?
Ich mag nichts, was einfach ist. Es ist die schlechteste Einstellung, nach Bequemlichkeit und Leichtigkeit zu streben. Wenn man diesen Weg einschlägt, arbeitet man nicht auf die richtige Art und Weise. Und ich glaube, im Profisport muss man das um jeden Preis vermeiden. Man will die Herausforderung, man will den Druck. Wir haben Strukturen geschaffen, um den nächsten Schritt zu machen und die Erfahrungen des letzten Jahres zu nutzen. Aber wir suchen nicht den einfachen Weg und werden dafür sorgen, dass sich niemand auf seinen Lorbeeren ausruht. Wir sind bereit, gejagt zu werden.

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Champions Hockey League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Ilves Tampere
Ilves Tampere
6
17
18
2
KalPa Hockey
KalPa Hockey
6
16
17
3
Frölunda HC
Frölunda HC
6
10
15
4
HC Sparta Prag
HC Sparta Prag
6
9
14
5
Lukko Rauma
Lukko Rauma
6
7
13
6
ERC Ingolstadt
ERC Ingolstadt
6
8
12
7
SC Bern
SC Bern
6
7
10
8
HC Kometa Brno
HC Kometa Brno
6
-1
10
9
Lulea Hockey
Lulea Hockey
6
0
10
10
Brynäs IF
Brynäs IF
6
4
9
11
Red Bull Salzburg
Red Bull Salzburg
6
3
9
12
Storhamar Hockey
Storhamar Hockey
6
-7
9
13
EV Zug
EV Zug
6
2
8
14
Grenoble Bruleurs de Loups
Grenoble Bruleurs de Loups
6
-3
8
15
ZSC Lions
ZSC Lions
6
-1
7
16
Fischtown Pinguins
Fischtown Pinguins
6
-1
7
17
Mountfield HK
Mountfield HK
6
-6
7
18
KAC Klagenfurt
KAC Klagenfurt
6
-6
6
19
HC Bolzano-Bozen Foxes
HC Bolzano-Bozen Foxes
6
-7
6
20
Lausanne HC
Lausanne HC
6
-6
5
21
Odense Bulldogs
Odense Bulldogs
6
-12
5
22
Eisbären Berlin
Eisbären Berlin
6
-9
4
23
Belfast Giants
Belfast Giants
6
-17
4
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GKS Tychy
GKS Tychy
6
-7
3
Playoffs
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