Darum gehts
- Beim NFL-Draft in Pittsburgh überraschten mehrere Teams mit unerwarteten Spielerwahlen
- Die Los Angeles Rams wählten Quarterback Ty Simpson als 13., entgegen Prognosen
- Arizona Cardinals draften Jeremiyah Love als 3.
In der Nacht auf Freitag fand in der US-Stadt Pittsburgh die erste von sieben Runden des NFL-Drafts statt. Mit dem ersten Pick des Drafts ziehen die Las Vegas Raiders – wie von den meisten Experten vorausgesagt – den Quarterback Fernando Mendoza (22). Es kommt aber auch zu Überraschungen:
Die faustdicke Überraschung
Die Los Angeles Rams wählen entgegen aller Erwartungen an 13. Position den Quarterback Ty Simpson (23), den die Experten klar als Zweitrunden-Pick sahen. General Manager Les Snead hatte aber einen anderen Plan. «Es war ein Prozess, der in der Saisonpause begann, in den Cheftrainer Sean McVay und der Trainerstab involviert waren», erklärt Snead die überraschende Wahl an einer Pressekonferenz. Der Trainer wirkt aber alles andere als gut gelaunt, als er über den neuen Quarterback spricht. Das Video geht in den sozialen Medien viral.
Runningback geht schon an dritter Stelle
Seit 2018 hat keine Mannschaft so früh einen Runningback gedraftet, wie die Arizona Cardinals. Sie entschieden sich an dritter Stelle für Jeremiyah Love (20), den Experten als späteren Pick eingeschätzt haben. Gleich danach an vierter Stelle verstärken die Tennessee Titans ihr Team mit dem Wide Receiver Carnell Tate (21) ebenfalls ein Spieler, der von Analysten schwächer eingeschätzt wurde.
Mike Vrabel in Therapie
Der NFL-Draft ist einer der wichtigsten Termine im American Football. Besonders für die Manager, die bei den Picks das letzte Wort haben, sowie für die Coaches, die später mit den gewählten Spielern arbeiten. Grundsätzlich sind alle Manager und Coaches während den drei Tagen im Draft involviert. Ausser New-England-Coach Mike Vrabel (50). Er wird sich am dritten Tag eine Auszeit nehmen, um in Therapie zu gehen. Zuvor wurde der Trainer von US-Medien mit Bezug auf einen möglichen Seitensprung mit Star-Reporterin Dianna Russini (43) konfrontiert.