Darum gehts
- Eagles-Quarterback Jalen Hurts leidet an einer Venenthrombose und beidseitigen Lungenembolien
- Trotz Blutgerinnsel und Spitalaufenthalt bis 4 Uhr morgens liessen die Verantwortlichen Hurts vor dem London-Spiel auflaufen
- Bills-Safety C. J. Gardner-Johnson wird nach Spuck-Attacke für ein Spiel gesperrt und verpasst das Duell gegen Baltimore
Neu bekannt gewordene Details über die Verletzung des NFL-Quarterbacks Jalen Hurts (28) werfen ein mieses Licht auf die Football-Liga und das medizinische Team der Philadelphia Eagles. Offenbar liess man Hurts unter äusserst fragwürdigen Umständen spielen, obwohl grosse gesundheitliche Bedenken vorhanden waren.
Bereits in den vergangenen Wochen hatte Hurts wiederholt über Schmerzen in der Wade geklagt. Mittlerweile ist klar: Der Spielmacher leidet an einer Venenthrombose, zudem wurden bei ihm beidseitige Lungenembolien festgestellt. Hurts fehlt dem zweifachen Super-Bowl-Champion damit für lange Zeit, verpasst womöglich gar die ganze Saison.
Brisant in diesem Zusammenhang: Ein Blutgerinnsel wurde bei Hurts schon vor dem London-Game der Eagles vom 11. Oktober gegen Jacksonville festgestellt. Der Quarterback soll die Nacht vor dem Spiel bis 4 Uhr morgens im Spital verbracht haben. Hurts sollte zudem möglichst ohne Schlaf auskommen wegen gesundheitlicher Risiken. Trotz dieser Vorzeichen schickten die Teamverantwortlichen Hurts aber am Spieltag aufs Feld. Die Eagles verloren die Partie dennoch (17:19) und Hurts kämpft nun mit ernsthaften gesundheitlichen Problemen.
Spuck-Szene hat Folgen
Aus einem ganz anderen Grund wird C. J. Gardner-Johnson (28) das nächste NFL-Spiel seiner Buffalo Bills verpassen. Der Safety hatte beim 33:30-Sieg gegen die Las Vegas Raiders am vergangenen Wochenende einen Gegenspieler angespuckt und war schon während der Partie vom Platz geflogen.
Die Liga sperrt Gardner-Johnson für ein Spiel. Weil Buffalo am kommenden Wochenende spielfrei ist, verpasst der Defensivspieler in Woche acht das Heimspiel gegen die Baltimore Ravens. Bills-Headcoach Joe Brady fand nach dem Vorfall denn auch deutliche Worte: «Das darf nicht passieren. Wir werden es ansprechen. Das Team ist viel wichtiger.»