Darum gehts
- Badi Opfikon öffnet für Hunde am 20. September nach Badesaison
- Chloranlage wird vorher abgestellt, Eintritt kostet vier Franken pro Hund
- Hunderte Hunde, friedliche Stimmung, von Chihuahuas bis Deutschen Doggen
Bereits zum sechsten Mal öffnete die Badi Opfikon ZH diesen Sonntag nach Ende der offiziellen Badesaison ihre Türen für Hunde und ihre Halterinnen und Halter.
Das heisse Wetter dieses Jahr machte auch Hunden zu schaffen, und in die Badi dürfen sie normalerweise nicht. Darum freuen sich die Hunde und ihre Halter umso mehr über diesen speziellen Tag.
Chloranlage wird abgestellt
Loredana Spasojevic (27) und ihre Border-Collie-Dame Lajla (5) genossen den Tag in vollen Zügen. «Es war so toll! Und megagut organisiert», schwärmt sie. «Die betreiben jedes Jahr einen Riesenaufwand und das ist wirklich schön.»
Damit der Badespass auch ohne Folgen für die Vierbeiner bleibt, wird die Chloranlage bereits einen Tag vor dem Event abgestellt. «Dann ist am Sonntag das ganze Chlor weg, und es ist nur noch stehendes Wasser», erklärte Betriebsleiter Peter Pfluger bereits vor zwei Jahren gegenüber TeleZüri.
Friedliche Stimmung
«Es ist wirklich schön, zu sehen, dass die sich so ins Zeug legen», sagt Spasojevic. Den grossen Reibach dürfte die Badi mit dem speziellen Planschtag nicht machen, meint sie. «Menschen zahlen gar keinen Eintritt, und für die Hunde kostet es vier Franken», sagt sie.
Die Stimmung vor Ort sei ausgelassen und sehr friedlich gewesen, meint sie. «Es gab wirklich alles. Von Chihuahuas bis zu Deutschen Doggen war alles dabei.» Probleme habe sie keine beobachtet.
Allgemein sei es gewesen, wie wenn man mit Kindern im Freibad wäre. «Bei der Rutschbahn und dem Sprungbrett sind alle brav angestanden und haben gewartet, bis sie dran waren», so Spasojevic. Ihre Hündin Lajla ist nur schon aufgrund ihrer Rasse sehr aktiv und hat das Herumtoben sichtlich genossen.
DCX STORY: doc87omlcbnw6eafjglc3q [Hunde planschen in der Badi Opfikon]
Mit der Hundedame auf dem SUP
Damit Lajla sich während des Sommers abkühlen kann, müsse sie sich teilweise ganz schön was einfallen lassen. Aufgrund der Blaualgen kann es nämlich für Lajla auch gefährlich werden. «Zum Glück liebt sie das Stand-up-Paddeln», sagt sie. «Wir stellen sie dann auf das Brett, paddeln raus auf den See, und da darf sie dann rein».
Für sie ist klar, sie kommen wieder. Für dieses Jahr ist die Badesaison vorbei, und Lajla ist nach einem so aufregenden Tag nur noch hundemüde.