Zehn Tipps für bessere Nächte
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Schlafkiller Gluthitze:Zehn Tipps für bessere Nächte

Höchstleistung bei 34 Grad
Mehr Notfälle wegen Hitze – Zürich-Triathlon findet trotzdem statt

Die Hitzewelle setzt Sportlern und Einsatzkräften zu. Das Universitätsspital Zürich zählt rund zehn Prozent mehr Notfallpatienten. Für den Triathlon wurden zusätzliche Kapazitäten geschaffen, dramatische Zwischenfälle blieben bisher aus.
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Bei glühender Hitze kämpfen sich die Teilnehmer durch den Zurich City Triathlon.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Hitzewelle: 37 Grad in Zürich, Triathlon trotz 34 Grad am Sonntag
  • Unispital Zürich meldet 10 Prozent mehr Notfälle wegen Hitze
  • Schutz & Rettung Zürich verstärkt Rettungsdienst mit 2 zusätzlichen Fahrzeugen
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Daniel MacherRedaktor News

Mit 37 Grad erreichte die Hitzewelle am Samstag in Zürich ihren Höhepunkt. Am Sonntag sinken die Temperaturen zwar leicht. Ein schwacher Trost für die Teilnehmer des Zurich City Triathlon: Mit Höchstwerten von 34 Grad kann von einer echten Abkühlung keine Rede sein. Umso grösser der Respekt für die Kinder, die bereits am Samstag in der Gluthitze ihr Bestes gaben. Bislang kam es trotz der extremen Bedingungen zu keinen dramatischen Zwischenfällen.

Die Frage, ob der Anlass angesichts der Hitze nicht hätte abgesagt werden sollen, mussten sich die Organisatoren dennoch gefallen lassen. Geschäftsführer Daniel Andreolla zeigte sich gegenüber Tele Züri jedoch zuversichtlich. «Wir haben genug Wasser organisiert. Wir haben auch Duschen und alles Mögliche organisiert, damit sich die Teilnehmer abkühlen können.»

Zusätzlich sei ein spezielles Sicherheitskonzept ausgearbeitet worden. So haben Athletinnen und Athleten unter anderem die Möglichkeit, statt der langen Distanz am Morgen einen Sprint zu absolvieren.

Andere Veranstalter reagierten deutlich vorsichtiger auf die Hitzewelle. Mehrere Grümpel- und Schülerturniere – darunter der Schulhaus-Cup in Uster ZH – wurden abgesagt. Auch ein Halbmarathon in Hamburg (D) mit rund 24'000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern fiel den hohen Temperaturen zum Opfer.

Spital verzeichnet zehn Prozent mehr Patienten

Die Hitze macht sich auch in den Zürcher Spitälern bemerkbar. Das Universitätsspital Zürich verzeichnet seit Beginn der Hitzetage rund zehn Prozent mehr Patientinnen und Patienten auf der Notfallstation, gibt Mediensprecherin Martina Kaelin auf Anfrage von Blick bekannt. In den meisten Fällen stehen die Beschwerden im Zusammenhang mit Flüssigkeitsmangel, körperlicher Anstrengung bei hohen Temperaturen, längeren Aufenthalten in der Sonne oder bestehenden Vorerkrankungen.

Behandelt werden unter anderem Dehydrierungen, Elektrolytstörungen, Kreislaufkollapse sowie hitzebedingte Erschöpfungszustände. Zudem führe die grosse Belastung durch die Hitze zu einer Häufung von Herz-Kreislauf-Ereignissen.

Trotz der erhöhten Belastung sei das Universitätsspital ausreichend vorbereitet. Für den Triathlon wurden die personellen und infrastrukturellen Kapazitäten wie in den Vorjahren vorsorglich erhöht.

Zusätzliche Rettungsfahrzeuge im Einsatz

Schutz & Rettung Zürich ist mit drei Sanitätsposten und einer mobilen Equipe beim Triathlon vor Ort. Zudem stockte der Rettungsdienst wegen der Hitzewelle mit zwei weiteren Fahrzeugen auf. Zwar kam es bereits zu einzelnen Einsätzen im Zusammenhang mit dem Wettkampf, diese bewegten sich laut Mediensprecher jedoch im üblichen Rahmen und seien nicht häufiger als bei früheren Austragungen. Im Verlauf des Nachmittags könnten die Einsätze jedoch zunehmen.

Generell registriert Schutz & Rettung während der Hitzewelle zwar mehr Einsätze. Die hohen Temperaturen seien jedoch nur ein Faktor unter mehreren. Weil sich bei schönem Wetter mehr Menschen draussen aufhalten, Sport treiben oder Ausflüge unternehmen, steige automatisch auch die Zahl der medizinischen Notfälle und Unfälle.

Von Verhältnissen wie derzeit in Deutschland oder Frankreich ist Zürich allerdings weit entfernt. Dort berichteten Spitäler von überfüllten Notaufnahmen, zusätzlichen Sanitätsstationen und deutlich mehr Reanimationen. Teilweise wurden Ärzte und Sanitäter aus dem freien Wochenende zurückgerufen, um den aussergewöhnlich hohen Andrang bewältigen zu können. In Zürich sehen die Verantwortlichen derzeit keine vergleichbare Entwicklung.

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