Dieser Tsunami entsteht ohne Erdbeben
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Unterschätzt und tödlich:Dieser Tsunami entsteht ohne Erdbeben

Wetterwoche fährt Achterbahn
Erst Regen, dann Hitze – und am Freitag kommt die Kaltfront

Der Spätsommer bringt wechselhaftes Wetter – und der Regen tut den ausgetrockneten Böden gut. Doch die Wetterwoche bleibt turbulent: Auf Hitze und Saharastaub folgt am Freitag ein Temperatursturz, bevor es wieder freundlicher wird.
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Das Wetter wird diese Woche wechselhaft.
Foto: Keystone

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Gewitter brachten Regen in die Schweiz, ab Mittwoch wird es wieder sommerlich warm
  • Am Donnerstag lokal über 30 Grad, Süden bleibt wechselhaft mit Gewittern
  • Trockenheit bleibt Problem: Seenpegel tief, zwei bis drei Wochen Regen nötig
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Daniel MacherRedaktor News

Es regnet wieder – und das ist gut so! Nach der langen Trockenphase brachten vereinzelte Gewitter in der Nacht auf Dienstag teils kräftige Regenfälle in die Schweiz. Am Dienstag wird es aber bereits wieder freundlicher, doch die Wetterwoche bleibt wechselhaft: Auf sommerliche bis hochsommerliche Temperaturen folgen Ende der Woche eine Kaltfront und deutlich kühlere Luft. Danach beruhigt sich das Wetter wieder.

Die Gewitter, die laut Meteorologe Roger Perret von Meteo News in der Nacht von Westen her über die Schweiz gezogen sind, sorgen am Dienstagmorgen vor allem in der Ost- und Südschweiz noch für viele Wolken und einzelne Regengüsse. Im Westen ist es bereits trocken und teilweise sonnig. Im Laufe des Vormittags lockert die Bewölkung auch im Osten und Süden zunehmend auf.

Am Nachmittag zeigt sich vielerorts die Sonne. In den Alpen und im Jura sind einzelne Schauer oder Gewitter möglich, auch im Tessin kann es lokal nochmals donnern. Die Temperaturen steigen auf 25 bis 27 Grad.

Mittwoch und Donnerstag wird es heiss

Zur Wochenmitte dreht das Wetter auf Sommer. Mit südwestlichen Höhenwinden gelangt sehr warme bis heisse Luft in die Schweiz. Im Norden scheint häufig die Sonne, die Temperaturen steigen auf knapp 30 Grad. Am Donnerstag sind lokal 30 Grad oder etwas mehr möglich, besonders in den Föhntälern.

Zusätzlich zieht Saharastaub auf. Dadurch kann der Himmel milchiger wirken und die Sonneneinstrahlung etwas gedämpft werden. In den Alpentälern wird der Föhn zunehmend kräftig. Im Süden bleibt es wechselhafter mit Sonne, Wolken sowie einzelnen Regengüssen und Gewittern. Die Temperaturen erreichen 27 bis 28 Grad.

Am Freitag ist die Hitze vorerst vorbei. Eine Kaltfront zieht über die Schweiz und bringt einen unbeständigen Wettertag mit Schauern und örtlichen Gewittern. Besonders im Süden fällt teils kräftiger Regen. Gleichzeitig sinken die Temperaturen deutlich: Im Norden werden nur noch 22 bis 24 Grad erreicht.

Erst kommt die Hitze, dann wird es kühler.

Regen hilft – Entwarnung gibt es aber noch nicht

Für die Natur sind die Niederschläge eine gute Nachricht. Nach der langen Trockenheit kann sich die Situation der Böden etwas entspannen – allerdings zunächst nur oberflächlich. «Durch den Regen entspannt sich die Situation der trockenen Böden im Land etwas, zumindest oberflächlich», so Roger Perret gegenüber Blick. Einige Kantone haben die Waldbrandgefahr bereits heruntergestuft, weitere dürften folgen.

Von einer Entwarnung könne aber noch keine Rede sein. «Den Normalbereich haben wir noch lange nicht erreicht. In den tieferen Bodenschichten ist es nach wie vor trocken, und auch die Pegel der Seen sind weiterhin tief.» Laut Perret braucht es deutlich mehr Niederschlag: «Es müsste schon zwei bis drei Wochen durchregnen, damit wir wieder in den Normalbereich kommen.»

Wochenende wieder freundlicher

Nach dem nassen und kühleren Freitag zeichnet sich für das Wochenende eine Wetterberuhigung ab. Am Samstag wird es voraussichtlich bereits wieder freundlicher, einzig in den Alpen sind noch einzelne Regengüsse möglich. Am Sonntag dürfte sich das Wetter vielerorts weiter stabilisieren und teilweise sonnig werden.

Die Temperaturen steigen wieder auf angenehme 23 bis 25 Grad im Norden und 25 bis 26 Grad im Süden. Der Sommer meldet sich damit bereits kurz nach der Kaltfront wieder zurück.

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