Darum gehts
- Gewitterwarnung für Nord- und Zentralitalien ab Dienstag, Zivilschutz alarmiert
- Unwetter mit Starkregen, Windböen und Hagel in mehreren Regionen erwartet
- Warnstufe Gelb gilt für Gebiete wie Aostatal, Toskana und Latium
Bereits am späten Montagabend ziehen erste Gewitter über Norditalien, ab Dienstag könnte die Lage in mehreren Gebieten prekär werden. Die Unwetterwarnung der Stufe Gelb (mässige Gefahr) gilt am Montag bereits in zwei Regionen. Am Dienstag kommen weitere Gebiete hinzu. Das teilte der italienische Zivilschutz laut der Nachrichtenagentur Ansa am Montag mit.
Ein schnellziehendes Tiefdruckgebiet aus dem Nordwesten bringt Gewitter mit sich. Am Dienstag werden sich die Unwetter deshalb beginnend in den Alpen auf einen Grossteil Nord- und Zentralitaliens ausweiten.
Am Montagabend soll es im Aostatal, im Piemont und in der Provinz Bozen erstmals krachen. Ab den frühen Morgenstunden des Dienstags breiten sich die Niederschläge auf Ligurien, Emilia-Romagna, die Toskana, Umbrien, die Marken und Latium aus. Starkregen, heftige Windböen und Hagel sind möglich.
Tornado in Frankreich gefilmt
Am Montagabend wurden auch im Süden Frankreichs schwere Unwetter erwartet. Der staatliche französische Wetterdienst Météo-France gab für insgesamt 20 Départements eine orangefarbene Unwetterwarnung (erhebliche Gefahr) heraus. Neben Hagel und Starkregen müssen die Bewohner der betroffenen Gebiete auch mit vielen Blitzen rechnen.
Videoaufnahmen, die in den sozialen Medien kursierten, zeigten einen Tornado im Département Aude. Zuvor hatte Météo-France vor möglichen Windhosen gewarnt. An den Küsten könnten die Windböen Geschwindigketien von bis zu 130 Kilometern pro Stunde erreichen.