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«Wir sind diesen jungen Menschen die Wahrheit schuldig»
Walliser Staatsrat will Constellation-Bar der Jugend widmen

Wallis zieht Konsequenzen aus der Brandkatastrophe in Crans-Montana. Staatsrat Christophe Darbellay will die Constellation-Bar für immer schliessen und den Ort der Jugend und einem Denkmal widmen.
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Die ausgebrannte Bar Constellation erinnert weiterhin an die Brandkatastrophe.
Foto: Raphael Rauch / Ringier

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Nach Brand in Crans-Montana: Le Constellation soll nie wieder Bar werden
  • Gebäude künftig für Jugend; Gedenkstätte geplant, zentral für Opferfamilien
  • 41 Tote, 115 Verletzte; Ermittlungen gegen 14 Personen laufen
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Daniel MacherRedaktor News

Sechs Monate nach der verheerenden Brandkatastrophe von Crans-Montana VS, bei der in der Neujahrsnacht 41 Menschen ums Leben kamen und 115 weitere verletzt wurden, sorgt der Walliser Staatsrat Christophe Darbellay (55) mit klaren Worten für Aufsehen. Für ihn steht fest: Die ausgebrannte Constellation-Bar soll nie mehr als Gastbetrieb öffnen.

Wie der Politiker gegenüber der Zeitung «Le Temps» erklärte, soll das Gebäude künftig der Jugend gewidmet werden. Gleichzeitig setzt sich Darbellay für die Schaffung einer würdigen Gedenkstätte ein. Diese müsse aus der Zivilgesellschaft heraus entstehen und den Angehörigen der Opfer eine zentrale Rolle einräumen. Das Denkmal solle «schön, friedlich und zugänglich» sein und sowohl den Verstorbenen und Verletzten als auch den Rettungs- und Pflegekräften gerecht werden.

«Wir sind diesen jungen Menschen die Wahrheit schuldig»

Ein weiterer wichtiger Schritt ist laut Darbellay die offizielle Gedenkfeier am 1. Januar 2027. Sie solle den Opfern und ihren Familien einen würdigen Rahmen für das Erinnern bieten.

Auch zur strafrechtlichen Aufarbeitung äusserte sich der Walliser Regierungspräsident deutlich. «Wir sind diesen jungen Menschen die Wahrheit schuldig. Diejenigen, die etwas falsch gemacht haben, werden bestraft», sagte er.

Derzeit richten sich die Ermittlungen gegen 14 beschuldigte Personen, darunter die Betreiber der Bar sowie aktuelle oder ehemalige Mitarbeitende der Gemeinde. Laut Darbellay kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass im Verlauf der Untersuchungen weitere Personen aus Verwaltung oder kantonalen Behörden ins Visier der Justiz geraten. Über allfällige zusätzliche Anklagen müsse jedoch allein die Justiz entscheiden, betonte er.

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