Am Freitag verwüstet ein Unwetter die Schweiz
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Hagel in der Schweiz:Unwetter verletzt und verwüstet

Platzwunde und Blut – Vater von verletztem Meitli (5) empört
«Warum waren die Kinder trotz Hagel im Wald?»

Bei dem schweren Unwetter am Freitag kam es nicht nur zu immensen Schäden, auch wurden viele Menschen verletzt. Zu ihnen zählt auch die kleine Tochter eines Blick-Lesers – ihr Kindergarten führte trotz Unwetterwarnung den Waldtag durch.
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Das kleine Mädchen zog sich Kopfverletzungen zu.
Foto: zVg

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Superzelle verletzt in Seuzach ZH mehrere Kinder und Lehrkräfte
  • Vater kritisiert fehlende Information über notwendige Hilfe für Kinder
  • Mindestens zwölf Kinder mit Kopf- oder Augenverletzungen in Spital eingeliefert

Kurz schien die Welt am Freitagmorgen auf dem Kopf zu stehen – vielerorts hagelte und stürmte es wie noch selten zuvor. Eine seltene Superzelle sorgte für einiges an Schaden und zahlreiche Verletzte. Unter ihnen: die kleine Tochter (5) eines Blick-Lesers aus Seuzach ZH.

«Die Kinder hatten im Kindergarten Waldmorgen bis um 10 Uhr», erzählt der Vater. «Als der Hagel anfing, rannten die Kinder zum Haus eines Mitschülers. Auf dem Weg dorthin traf es mehrere Kinder am Kopf.»

«Alle Kinder sind stark traumatisiert»

Fotos, die Blick vorliegen, zeigen Wunden am Kopf der Tochter – und blutverschmierte Kleidung. Die verletzten Kindergärtner wurden nach dem Hagel ins Spital gebracht. «Sicherlich ein Dutzend Kinder wurden in den Notfall eingeliefert mit Kopf- oder Augenverletzungen», so der Vater weiter. «Ich bin im Kontakt mit mehreren Eltern. Alle Kinder sind stark traumatisiert.»

Was den Vater – und wohl auch einige andere betroffene Eltern – an der Situation jedoch besonders stört: «Niemand hat uns informiert, dass die Kinder Hilfe brauchen.» Als er im Spital ankam, waren laut dem Vater nur der Schulleiter und eine andere Lehrperson vor Ort, um nach den Verletzten zu schauen. 

Betreuung sei gewährleistet gewesen

Trotzdem möchte der Vater laut eigener Aussage keine rechtlichen Schritte gegen die Verantwortlichen einleiten. Er fordere aber eine «lückenlose Aufklärung» des Falles. «Wieso waren die Kinder im Wald, wenn man doch gewusst hatte, dass es am Freitag stürmt?» Von der betroffenen Schule wollte sich auf Anfrage niemand zu den Geschehnissen äussern.

Die Gemeinde Seuzach bestätigte jedoch in einer Medienmitteilung nach dem Hagelsturm, dass mehrere Schulkinder und Lehrkräfte durch das Unwetter verletzt wurden. Die Betreuung der Schülerinnen und Schüler sei gewährleistet gewesen, hiess es weiter. Laut einer Mitteilung der Kantonspolizei Zürich stand für die Betreuung der betroffenen Schulklassen ausserdem ein Care-Team im Einsatz.

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