Darum gehts
- IT-Panne in Basler Primarschule: Schüler konnten im März Pornoseiten aufrufen
- Fehler durch Umstellung des Internetanbieters ausser Kraft gesetzter Inhaltsfilter
- Panne dauerte 1,5 Tage, genaue Schülerzahl bleibt unklar
Eine IT-Panne sorgt für einen Skandal an einer Primarschule im Kanton Basel-Stadt. Der Inhaltsfilter der Schulcomputer versagte im März für rund anderthalb Tage. In dieser Zeit konnten die Schülerinnen und Schüler auf Pornoseiten zugreifen.
Das Versagen der Inhaltsfilter ist wohl auf ein technisches Problem beim Internetanbieter der betroffenen Schule zurückzuführen. Während der Panne wurde der Internetverkehr kurzfristig auf einen anderen Anbieter umgestellt, der die Inhaltsfilter ausser Kraft setzte. So schildert die Mediensprecherin des zuständigen Erziehungsdepartements die Panne der «Basler Zeitung».
Technische Panne war ein Einzelfall
Die Schulkinder stiessen während einer Projektarbeit am Schulcomputer auf die Pornoseiten. Die zuständige Lehrperson habe umgehend reagiert. Eltern und Schulsozialarbeit seien ebenfalls über den Vorfall informiert worden. Wie viele Schülerinnen und Schüler auf den Pornoseiten waren, ist nicht bekannt. Auch über das Alter der Betroffenen wollten die Verantwortlichen keine Angaben machen.
Das Erziehungsdepartement betont, dass es sich bei der Panne um einen Einzelfall handelte. Grundsätzlich würden die Inhaltsfilter an den Basler Schulen gut funktionieren. Die Verantwortlichen führen aber weiter aus, dass es unmöglich sei, die Schulkinder vollkommen von ungeeigneten Inhalten abzuschirmen.