Genf verbarrikadiert sich im Vorfeld des G7-Gipfels
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Sicherheitsrisiken:Genf verbarrikadiert sich im Vorfeld des G7-Gipfels

Staatschefs treffen sich
Auf der A1 droht Mega-Chaos wegen G7-Gipfel

Der G7-Gipfel in Évian sorgt auch in der Schweiz für Aufruhr. Sowohl an den Grenzübergängen, als auch in den Westschweizer Spitälern bereitet man sich auf den Ernstfall vor. Blick zeigt, welche Sicherheitsmassnahmen bis jetzt getroffen wurden.
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Eine wichtige Strecke auf der A1 wird zwischen dem 15. und 17. Juni gesperrt. Pendler und ansässige Unternehmen freut das gar nicht.
Foto: Keystone

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • G7-Gipfel vom 15.–17. Juni nahe Schweizer Grenze verursacht Sicherheitsaufgebot
  • Autobahn A1-Teilstrecke Meyrin-Bardonnex für 72 Stunden gesperrt
  • Rund 4000 Armeeangehörige unterstützen Polizei und Grenzbehörden in der Schweiz
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Wiebke KöhneRedaktorin Newsdesk

Der Countdown läuft: In zehn Tagen startet der G7-Gipfel im französischen Évian. Direkt am Genfersee und unweit der Schweizer Grenze treffen sich die mächtigsten Staatschefs der Welt. Wie bereits im Jahr 2003 rechnen die Behörden auch dieses Mal mit Krawall-Demonstrationen und Massenansturm. 

Auch in der Schweiz wird der Ausnahmezustand ausgerufen. Insbesondere die Städte Genf und Lausanne, aber auch die gesamte Genfersee-Region gehören zur Risikozone. Daher werden momentan immer mehr Schutzmassnahmen bekannt gegeben. Einige davon gelten sogar länger als der Gipfeltreff (15.–17. Juni) selbst. 

Autobahnsperre löst Besorgnis aus

Unter anderem wird eine wichtige Strecke der Autobahn A1 zwischen dem 15. und 17. Juni gesperrt, berichtet RTS. Betroffen ist der Teil, der Meyrin GE mit Bardonnex GE verbindet. Die Strecke, die vom Flughafen Genf bis nach Frankreich führt und dabei das Stadtzentrum umgeht, ist eine der verkehrsreichsten der Schweiz. 

Ansässige Unternehmen am Knotenpunkt Bardonnex verlieren für mehrere Tage den Zugang zur Autobahn. Auch Pendlerinnen und Pendler werden auf alternative Routen ausweichen müssen und für ihren täglichen Weg mehr Zeit einrechnen. Immerhin: Die Autobahn wird nur in Richtung Frankreich geschlossen – in Richtung Lausanne kann man weiterhin fahren. 

Aber auch andere Vorkehrungen wurden bereits getroffen. Blick zeigt, wie die Schweiz sich auf das Gipfeltreffen vorbereitet.

Was gilt an den Grenzen?

Von 10. bis 19. Juni werden vorübergehend Binnengrenzkontrollen an der Land- und Seegrenze zu Frankreich durchgeführt. Dabei sollen die kantonalen Polizeibehörden und das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) situativ entscheiden, wie viele Kontrollen durchgeführt werden. Neben den Kontrollen ist es ihnen auch möglich, einzelne Grenzübergänge zu schliessen. 

Wer kümmert sich um die Sicherheit?

Neben der Polizei ist auch das Schweizer Militär involviert: Rund 4000 Angehörige der Armee werden im Assistenzdienst sein. Wie der Bundesrat am Freitag mitteilte, werden sie die Kantonspolizeien Genf, Waadt und Wallis sowie das BAZG unterstützen. Dabei helfen sie nicht nur bei Schutz- und Überwachungsaufgaben mit, sondern führen auch wichtige Transporte durch. 

Wie reagieren die Spitäler?

Die Spitäler in der Westschweiz ziehen aktuell alle Eventualitäten in Betracht. Insbesondere am 14. Juni, an dem eine Anti-G7-Demonstration in Genf genehmigt wurde, möchten sie eine Überlastung vermeiden und den normalen Betrieb sichern. Das Universitätsspital Genf (HUG) hat dafür spezifische Massnahmen ergriffen. Unter anderem werden nicht dringende Operationen zwischen dem 11. und 18. Juni um 20 Prozent gesenkt. Auch werden zusätzliche Spitalbetten bereitgestellt und das Notfallteam verstärkt. 

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