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Viel Schnee und eisige Kälte:So entstehen die gefährlichen Blizzards

Schneestürme in den Bergen
Bombenzyklon zieht auf die Schweiz zu – über 118 km/h!

Ein heftiges Sturmtief rollt in Richtung der Schweiz. Der Bombenzyklon Goretti bringt Windgeschwindigkeiten über 118 km/h zu uns. Zusätzlich sorgt der Schneefall in den Bergen für Schneestürme.
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Diese Woche wird es ungemütlich. Ab Freitagmorgen liegt die Schweiz im Windfeld eines Bombenzyklons.
Foto: Keystone

Darum gehts

  • Ab Freitagmorgen liegt die Schweiz im Windfeld von Bombenzyklon Goretti mit heftigen Böen
  • In den Bergen drohen Orkanböen über 118 km/h und Schneestürme
  • Schneefallgrenze steigt am Donnerstag auf 1300-1500 Meter
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Sandra MarschnerRedaktorin News-Desk

In dieser Woche muss sich die Schweiz warm anziehen. Während der Bund am Donnerstag in einigen Regionen vor Schneegefahr warnt, braut sich am Horizont bereits ein mächtiges Sturmtief auf. Und das hat es so richtig in sich! Sturmfront Goretti gilt als sogenannter Bombenzyklon – ein Schnellläufer-Sturmtief, bei dem der Luftdruck innert 24 Stunden um mindestens 24 Hektopascal abfällt. 

«Aktuell befindet sich Goretti noch über dem Ärmelkanal, in der Region Bretagne. Die Behörden haben für das Département Manche die höchste Warnstufe (lebensgefährlich) ausgerufen. Es werden am Donnerstagnachmittag Windspitzen bis zu 160 km/h erwartet. Für den gesamten Nordwesten Frankreichs, einschliesslich der Region Île-de-France, gilt zudem eine orangefarbene Windwarnung.

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Im Verlauf des Freitags erreicht der Bombenzyklon zunächst die Benelux-Staaten und schliesslich Deutschland. Die Schweiz wird nicht vom Sturmtief selbst getroffen, aber von dessen Windfeld», sagt Meterologe Michael Eichmann von Meteonews.

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Windgeschwindigkeiten über 118 km/h drohen

Bereits am Donnerstag werden die Vorläufer des Sturmtiefs bemerkbar – im Mittelland sei mit Böenspitzen von 40 km/h zu rechnen, so der Meteorologe. In der Nacht auf Freitag nimmt Goretti dann so richtig Fahrt auf. «Am Freitagmorgen liegt die Schweiz mitten im Windfeld des Bombenzyklons», sagt Eichmann.

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Das mächtige Sturmtief überrollt uns dann im Mittelland mit Sturmböen zwischen 60 und 80 km/h. In den höheren Lagen, an exponierten Stellen in den Bergen, baut sich Goretti sogar zu Orkanböen aus. «Etwa auf dem Pilatus oder dem Säntis gibt es Orkanböen, also Windgeschwindigkeiten über 118 km/h», so der Meteorologe.

Schneestürme in den Bergen, Regen im Mittelland

Gleichzeitig bringt der Sturm eine Warmfront mit sich. Diese sorgt ab Donnerstag für wärmere Luft in der Schweiz. Bis Mittag schneie es noch im Flachland, dann steige die Schneefallgrenze von Westen her auf etwa 1300 bis 1500 Meter. In den Alpentälern dürfte die Schneefallgrenze laut Eichmann jedoch nicht gross über 1000 Meter steigen. «Unterhalb dieser Grenze gibt es also Regen.» Das könnte auch für Blitzeis sorgen, da der Boden noch ziemlich kalt ist.

Zwar regne es während des Höhepunkts des Bombenzyklons im Mittelland, doch in den Bergen treffen die heftigen Winde auf Schneefall. Es drohen Schneestürme! Gegen Freitagabend sinkt die Schneefallgrenze wieder, sodass auch im Mittelland erneut mit Schnee gerechnet werden kann.

Langsam durchatmen können wir wieder Richtung Wochenende. «Auch der Samstag wird noch windig, doch das Sturmtief baut sich langsam ab», weiss der Meteorologe.

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