Rätsel um Ratenzahlung
Ikea-Softeis für 35 Rappen im Monat abbezahlt?

Ein Softeis für 1.40 Franken kaufen – und dann monatelang in Raten zu 35 Rappen abbezahlen? Ein viraler Post sorgt gerade für Wirbel und entfacht eine Debatte über unsere Schulden-Kultur.
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Jetzt bestellen und erst später bezahlen. Ratenzahlungen sind momentan Trend.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ein User auf X parodiert Ratenzahlung mit Fake-Ikea-Rechnung über 1,40 Franken
  • Rechnung zeigt vier Raten à 35 Rappen für ein Softeis
  • Schuldenproblem bleibt kritisch: Experten warnen vor unverantwortlichem Konsumverhalten
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Angela RosserJournalistin News

Die Option mag reizvoll klingen. An vielen Orten ist es mittlerweile möglich, Dinge nicht nur auf Rechnung zu kaufen oder zu bestellen, sondern diese auch noch in Raten zu bezahlen. Wer sich trotz schmalem Budget etwas kaufen will, kann das also tun, ohne das Budget gleich sofort arg zu strapazieren.

Bei grossen Anschaffungen wie einem Auto kann das ja durchaus Sinn ergeben. Ein User auf X zeigt aber, dass man es auch übertreiben kann. Oder untertreiben – wie mans nimmt.

Ratenzahlung von wenigen Rappen

Er postet ein Foto einer Ikea-Rechnung mit einem Zahlungsplan. Er schreibt: «An alle meine Hater, die sagen, aus mir wird nie etwas werden. 27 Jahre alt, mein Softeis bei Ikea vollständig abbezahlt. Alles eine Frage des Mindsets.» 

Die Rechnung betrug 1,50 Euro. In vier Raten à je 37,5 Cent soll er, gemäss dem Auszug, seine Glace abbezahlt haben. Auf X sorgt der Post für viel Aufmerksamkeit. «Da hat Ikea ja bestimmt mehr Gebühren gezahlt als du fürs Eis», schreibt einer.

Die meisten nehmen es mit Humor. Einer schreibt aber auch: «Ich bin 32 und wegen dem Scheiss in den Privatkonkurs geschickt worden, weil ich die Raten nicht zurückzahlen konnte». 

«Es wäre schon ziemlich lustig, wenn das möglich wäre»

Das Bild der Rechnung scheint nicht echt zu sein. Eher scheint es eine Parodie auf unser Konsumverhalten darzustellen. Was hingegen eine tatsächliche Gefahr darstellt, ist das Thema Schulden. Wer sich Sachen kauft, mit Geld, das man nicht hat, wird es schwer haben, diese Sachen überhaupt irgendwann zu bezahlen.

Was sagt Ikea Schweiz zum viralen Eis-Zoff? Auf Anfrage gibt sich die schwedische Möbelkette humorvoll, stellt aber klar. «Es wäre schon ziemlich lustig, wenn das möglich wäre, aber wir haben unsere Zweifel, ob die Informationen in diesem Post echt sind», sagt ein Ikea-Schweiz Sprecher zu Blick. 

Für die Schweiz gilt ohnehin: Ratenzahlungen laufen über CembraPay und sind nur bei Online-Einkäufen möglich.

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