Verletzt im Spital
Ranger Benjamin Brunner von Wisent überrannt

Ein Wisent-Stier hat am Montag im Solothurner Jura Ranger Benjamin Brunner angegriffen. Er kam dem Tier zu nahe und wurde überrannt. Der Ranger musste per Rega ins Spital geflogen werden.
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Wisent-Ranger Benjamin Brunner wurde am Montag von einem Wisent-Stier angegriffen und verletzt.
Foto: Thomas Meier

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Wisent-Stier greift Ranger im Solothurner Jura an, verletzt ins Spital geflogen
  • Unfall durch Fehleinschätzung, Ranger unterschritt Mindestabstand zu Wisent-Stier
  • Seit September 2022 leben Wisente in einem 100 Hektaren grossen Gehege
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Mattia JutzelerRedaktor News

Schock im Solothurner Jura. Wisent-Ranger Benjamin Brunner wurde am Montag von einem Wisent-Stier angegriffen. Er hatte sich auf eins bis zwei Meter an ein Tier genähert, um dieses zu vertreiben, teilt der Verein Wisent im Thal mit. Der Stier sei jedoch nicht zurückgewichen und habe Brunner überrannt. Der Ranger wurde bei der Attacke verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.

Der Verein Wisent im Thal hat das Ziel, das grösste verbliebene Wildtier Europas in der Schweiz wieder anzusiedeln. Darum leben auf der Sollmatt in Welschenrohr seit September 2022 mehrere Wisente in einem 100 Hektaren grossen Gehege, ein grosser Teil davon befindet sich in einem Stück Wald.

Tier wollte sich befreien

Die Tiere sind laut dem Verein gegenüber Menschen normalerweise nicht aggressiv. Zu dem Unfall sei es aufgrund einer Fehleinschätzung von Brunner gekommen. Er habe den Mindestabstand zu dem betroffenen Tier falsch abgeschätzt. Der Wisent habe daraufhin versucht, sich zu befreien.

Die Kantonspolizei Solothurn bestätigt den Vorfall auf Anfrage von Blick ebenfalls. Die Meldung sei bei der Alarmzentrale kurz nach 15 Uhr am Montagnachmittag eingegangen. Der Schweregrad von Brunners Verletzung ist bisher noch unklar.

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