Mann tötet Ehefrau in Birr AG – Zeugen berichten von schrecklichen Szenen
«Oh mein Gott, mis Mami esch erstoche worde!»

Familiendrama im Aargau: Maria R. (†36) ist tot, mutmasslich erstochen von ihrem Ehemann Santos R. (44). Als der Familienvater zur Tat schritt, waren wohl mehrere Kinder anwesend. Ein Kind alarmierte die Polizei. Nachbarn spekulieren jetzt über das Tatmotiv.
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Santos R. (r.) wurde verhaftet. Er soll seine Frau Maria R. getötet haben.
Foto: Facebook

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Maria R. (†36) wurde in Birr AG von ihrem Ehemann getötet
  • Tatwaffe war ein Messer, Kinder waren während der Tat anwesend
  • Ehepaar hatte Kinder, die jetzt in externer Betreuung sind

Maria R.* (†36) ist tot. Der Tatverdächtige: ihr Ehemann Santos R.* (44). Er wurde am Mittwoch noch vor Ort verhaftet. Gemäss ersten Erkenntnissen soll er sie in der Familienwohnung getötet haben. Die Tatwaffe: ein Messer.

«Der Notruf kam von einem Kind», bestätigte Bernhard Graser, Sprecher der Kantonspolizei Aargau, am Mittwoch Blick-Informationen. Weiter schilderte er: «Wir haben eine stark blutende Frau angetroffen.» Reanimationsversuche blieben erfolglos. Das Opfer wies laut der Polizei Stichwunden auf und war nicht mehr ansprechbar. Das Motiv hinter der Bluttat ist offiziell noch unklar. Inzwischen vermuten Nachbarn jedoch: Santos R. tötete aus Eifersucht.

«Sie hat ihm eine zweite Chance gegeben»

Am Tag danach kommen Anwohner zusammen, die Schreckenstat beschäftigt sie – so auch Nachbar Daor Borak (63). Er erfährt, dass das betroffene Paar auseinandergegangen war. «Er war wohl sehr eifersüchtig. Sie gab ihm aber eine zweite Chance.» Und: «Was danach passiert ist, weiss ich nicht.» Schliesslich wisse man nie, was hinter verschlossenen Türen vor sich gehe.

Borak, der zwei Stockwerke unter der Familie wohnt, habe Santos R. jeweils als «ruhig und nicht gewalttätig» erlebt. «Er war auch nie besoffen.» Die Familie habe er meist im Treppenhaus oder in der Waschküche angetroffen, so Borak. Der Nachbar erklärt auch, dass er manchmal spät von der Arbeit nach Hause komme, aber bisher nie Lärm oder Sonstiges gehört habe.

Über den Tattag – den Mittwoch – berichtet Borak, dass er gerade von der Arbeit nach Hause kam, als der Einsatz lief. «Es waren viele Polizisten hier.»

Zunächst durfte Borak nicht in seine Wohnung, erst später. Dann sei die Polizei zu ihm in die Wohnung gekommen, so Borak. «Sie stellten mir Fragen.»

«Leute erzählen, dass er eifersüchtig war»
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Nachbar Daor Borak:«Leute erzählen, dass er eifersüchtig war»

Tochter sass auf Bänkli

Zeugen berichten gegenüber Blick, dass eine der beiden Töchter nach der Tat draussen auf einem Bänkli gesessen sei und gesagt habe: «Oh mein Gott, mis Mami esch erstoche worde.»

Gegenüber Tele M1 äussert sich am Donnerstag auch die Mutter des mutmasslichen Täters. Sie habe eine «ganz liebe Schwiegertochter» gehabt, so die Frau, die in Spanien lebt. Das Paar war laut Tele M1 seit über zehn Jahren verheiratet. Während Anwohner den mutmasslichen Messerstecher als «Psychopath» oder «Idiot» bezeichnen, steht seine Mutter weiter zu ihm. «Er ist mein Sohn, egal was passiert!»

Warum musste Maria R. sterben?

Gleichzeitig äussert sie Bedauern über den Tod der Schwiegertochter. «Ich liebe die beiden. Ich liebe Maria sehr.» Wieso ihr Sohn seine Ehefrau getötet hat, kann sie sich nicht erklären. Sie vermutet Eifersucht als Motiv, berichtet Tele M1. Das Opfer arbeitete bei Burger King, habe dort viel Kontakt zu Männern gehabt. Auch wenn dieser Kontakt nur geschäftlich gewesen sei, habe dies ihr Mann nicht nachvollziehen können.

Beim Opfer handelt es sich um Maria R., eine philippinische Staatsangehörige. Santos R. ist Schweizer Staatsbürger. Auf Social Media präsentiert sich das Paar samt Kindern glücklich. Sie lächeln und scheinen viel gemeinsam zu unternehmen. In zahlreichen Kommentaren wird «die hübsche Familie» gefeiert.

Besonders schockierend: Als der Familienvater mutmasslich zur Tat schritt, waren offenbar mehrere Kinder in der Wohnung anwesend. «Sie haben wohl viel von der Tat mitgekriegt. Eine schlimme Situation», sagt Polizeisprecher Graser. Die Kinder des Paares befinden sich aktuell in externer Betreuung.

«Schon die Meldung am Telefon liess Schlimmes erahnen»
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Polizeisprecher zur Bluttat:«Schon die Meldung am Telefon liess Schlimmes erahnen»
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