Landesverweis verhängt
Österreicher erschlich sich mit Luxus-Show 25 Millionen Franken

Mit Ferraris, Models und einer Luxusvilla täuschte ein Österreicher (47) die High Society in der Schweiz und erbeutete 25 Millionen Franken. Nun wurde er für seine Luxus-Masche verurteilt.
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25 Millionen Franken soll sich ein Österreicher von Mitgliedern der Schweizer High Society erschlichen haben.
Foto: GAETAN BALLY

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Berichte: Österreicher (47) erschlich in der Schweiz 25 Millionen Franken
  • Mit Luxusshows, Villen und Ferraris täuschte er High Society-Mitglieder
  • Gericht in Lugano verurteilte ihn zu 8 Jahren Haft und Landesverweis
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Marian NadlerRedaktor News

Man könnte meinen, diese Story hat sich Hollywood ausgedacht, doch sie ist offenbar wirklich so passiert. Ein Österreicher (47) erschlich sich in der Schweiz 25 Millionen Franken. Das berichten die «Kronen Zeitung» und der Tessiner TV-Sender RSI übereinstimmend.

Mit einer Luxus-Show zockten er und ein irischer Komplize reihenweise vermögende Mitglieder der High Society hierzulande ab. Einmal soll sich der Betrüger als Öl-Magnat ausgegeben haben, ein anderes Mal inszenierte er sich als Pilot. Kurios: Er gab zudem vor, ein Schauspielkollege des französischen Darstellers Gérard Depardieu (77) zu sein.

Ferraris und Bentleys gemietet

Um sein Umfeld zu überzeugen, soll sich der Mann, der in Österreich vor seiner Betrügerkarriere in der Schweiz bereits im Knast gesessen haben soll, während der Filmfestspiele 2023 eine pompöse Villa im französischen Cannes angemietet haben. Ferner heuerte er Models und Bodyguards an, liess schicke Ferraris und sauteure Bentleys vor der Villa parkieren.

Ende 2024 soll das kriminelle Kartenhaus des Österreichers schliesslich zusammengebrochen sein. Wie genau? Das berichtet die «Kronen Zeitung» nicht.

Zwölf Jahre Landesverweis

In der vergangenen Woche verurteilte ihn ein Gericht in Lugano zu acht Jahren Haft. Ausserdem wurde für zwölf Jahre ein Landesverweis ausgesprochen.

Sein irischer Komplize muss nur 18 Monate hinter Gitter. Vor Gericht soll der Österreicher versprochen haben, den entstandenen Schaden wiedergutmachen zu wollen. Wie das gelingen soll, weiss vermutlich nur er.

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