Ihm drohen 20 Jahre US-Knast
Schweizer Millionen-Betrüger legt Geständnis ab

Ein Schweizer hat am Dienstag in den USA einen Betrug im Wert von 6 Millionen Dollar gestanden. Er wurde nach 11 Jahren Flucht in Italien verhaftet und 2025 ausgeliefert. Jetzt droht ihm Knast.
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Der Schweizer wartet derzeit auf sein Urteil, welches am 9. Juni gefällt wird. (Symbolbild)
Foto: via www.imago-images.de

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schweizer bekannte sich in den USA des Millionenbetrugs schuldig
  • Opfer verloren rund 6 Millionen US-Dollar durch gefälschte Bankdokumente
  • Ihm droht die Höchststrafe, Urteil folgt am 9. Juni
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Wiebke KöhneRedaktorin Newsdesk

Er versprach seinen Kunden viel Geld, doch am Ende landete es in der eigenen Tasche. Ein Schweizer (67) und seine Komplizen haben jahrelang Investoren abgezockt. Der Schaden? Immens! Es geht um 6 Millionen US-Dollar (4,6 Millionen Franken). Dafür drohen dem 67-Jährigen jetzt 20 Jahre Knast. Denn: Er hat die Betrügereien jetzt gestanden, wie das Office of Public Affairs berichtet.

Die Anklage gegen den Schweizer wurde bereits 2013 erhoben. Dieser befand sich nach dem Betrug vorerst jahrelang auf der Flucht. Sogar Interpol fahndete nach dem Schweizer. Im September 2024 wurde er schliesslich in Italien gefasst und im Juli 2025 an die USA ausgeliefert. 

Angeblich Chef einer Investmentfirma

Während vier seiner Komplizen bereits verurteilt wurden, ist ein fünfter Angeklagter derzeit noch auf freiem Fuss. Ihm selbst droht bei seiner Verurteilung am 9. Juni laut Bezirksstaatsanwaltschaft Nevada und Justizministerium eine Höchststrafe von bis zu 20 Jahren Haft.

Seit Oktober 2009 lockten der Schweizer und seine Komplizen Investoren aus der Schweiz und aus Las Vegas an. Dazu gab er sich als Chef einer angeblichen Schweizer Investmentfirma aus. Gegen Vorauszahlungen sollten die Opfer Zugang zu lukrativen Investitionen und hohen Krediten erhalten.

Gefälschte Bankdokumente, welche Auslandskonten mit Hunderten Millionen Dollar auswiesen, sorgten für die nötige Glaubhaftigkeit. Zahlungen der Investoren landeten folglich auf den Konten der Betrüger und wurden für private Zwecke verwendet.

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