Dem Hochnebel entkommen
Hier findest du trotz grauem Herbstwetter noch die Sonne

Grau und kühl zeigt sich das Wetter in dieser Woche vor allem im Mittelland. Zäh hält sich der Hochnebel in vielen Regionen. Doch es gibt auch Orte, an denen sich die Sonne dennoch durchkämpft.
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Vielerorts hält sich in der Schweiz eine zähe Hochnebelsuppe.
Foto: Keystone
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Sandra MarschnerRedaktorin News-Desk

Raureif glitzert auf den Dächern, trüber Hochnebel legt sich über die Landschaft. Vielerorts war der Start in den Montag ziemlich ungemütlich. Die Winterjacke: Pflichtprogramm! Denn die Temperaturen, die am Vormittag bei rund 4 Grad lagen, steigen auch im Verlauf des Tages nicht sonderlich viel an und pendeln sich bei maximal 6 bis 7 Grad ein, sagt Meteorologe Michael Eichmann von Meteo News zu Blick.

In dieser Woche gibt vor allem der Hochnebel den Takt an. Am Montag liegt die Hochnebelobergrenze bei etwa 1700 bis knapp 2000 Metern und steigt im Verlauf des Tages leicht an. Besonders in der Deutschschweiz sorge das vielerorts für trübe Aussichten, so Eichmann. Hier hält sich die Nebelsuppe zäh.

Hier scheint noch die Sonne

Doch verzichten muss man auf die Sonne nicht. «In der Westschweiz, etwa am Genfersee, zeigt sich das Wetter am Montag freundlich», sagt der Meteorologe. Auch in den Bergen, besonders im Wallis und Bündnerland, dürfen wir uns auf die Sonne freuen. Im Rheintal und im Tessin zeigt sich das Herbstwetter ebenfalls golden. Im Tessin klettert das Thermometer dabei auf bis zu 14 oder 15 Grad. Die mässige Bise ist zum Start in die Woche noch spürbar – im Verlauf der Woche verliert sie jedoch an Stärke.

Am hochdruckbestimmten Wetter verändert sich in den nächsten Tagen nicht allzu viel. Am Dienstag liegt die Hochnebelgrenze auf 1800 bis 1900 Metern. Wer nach der Sonne sucht, muss daher hoch hinaus in die Bergregionen, empfiehlt Eichmann. Am Mittwoch sinkt die Hochnebelgrenze auf 1500 Meter, am Freitag liegt sie auf etwa 1200 Metern.

Im Mittelland zeigt sich das Wetter meist grau, am Donnerstag und Freitag löst sich der Hochnebel zeitweise und lässt die Sonne durchblicken. «Bei den Temperaturen haben wir an den meisten Orten einen Einheitsbrei, bei etwa 7 bis 8 Grad», prognostiziert Eichmann.

So wird das Wochenendwetter

Zum Wochenende hin sind sich die Wettermodelle noch unsicher. «In den meisten Regionen dürfte es am Samstag mehr Sonne geben als unter der Woche. Auch die Temperaturen dürften auf bis zu zehn Grad leicht ansteigen», sagt der Meteorologe. Gut, um nochmals einen Herbstausflug einzuplanen. Der Sonntag zeigt sich in einzelnen Wettermodellen hingegen eher durchwachsen und nass. «Wir wissen aber noch nicht, ob wirklich viel herunterkommt», betont Eichmann die aktuelle Unsicherheit der Prognose.

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