Kantonspolizei Schwyz sorgt mit Tiktok-Video für Lacher
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Video geht im Netz viral:Kantonspolizei Schwyz sorgt mit Tiktok-Video für Lacher

Handschellen statt Schmuck
Kapo Schwyz geht mit kuriosem Dating-Video viral

Die Kantonspolizei Schwyz sorgt mit einem Tiktok-Video für Diskussionen. Mit romantischen Anspielungen wie «Wenn er dir nicht hinterherläuft, ich tu's» will sie junge Menschen ansprechen – doch die Reaktionen sind gespalten.
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Die Kapo Schwyz sorgt mit einem neuen Video für Lacher und Empörung gleichzeitig.
Foto: Screenshot / Instagram kaposchwyz

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Die Kantonspolizei Schwyz veröffentlicht virales Video mit romantischen Anspielungen
  • Kritik: Humor, Frauenfeindlichkeit und Steuergeldverschwendung werden in den Kommentaren diskutiert
  • Das Video soll laut Polizei junge Zielgruppen für den Beruf begeistern
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Die Polizei und Dating? Das passt nicht zusammen, oder? Das Gegenteil will die Kantonspolizei Schwyz mit einem lustigen Video auf TikTok und Instagram beweisen. Während im Hintergrund «Hey Daddy (Daddy's Home)» von Usher läuft, inszeniert die Kapo typische Beziehungsmomente.

«Wenn er dir nicht hinterherläuft, ich tu's» und zeigt dabei einen Polizisten, der einer vermeintlichen Straftäterin hinterherrennt. In einer anderen Szene ziert die Überschrift, «wenn er dir nicht die Tür aufhält, ich tu's» und demonstriert dabei eine Verhaftung.

Und weiter geht es: «Wenn er dir keinen Schmuck anlegt, ich tu's». Nur sind es in Wahrheit Handschellen.

Die Kantonspolizei Schwyz springt dabei auf einen viralen Trend auf, der aktuell in den sozialen Medien kursiert, in dem Unternehmen oder auch Behörden auf romantische Gesten anspielen und gleichzeitig ihre Dienstleistungen hervorheben. So beispielsweise auch die Polizei im kanadischen Sudbury.

Zwischen Lob und wütenden Kommentaren

Das Video sorgt für mächtig Wirbel, wie ein Blick in die Kommentarspalte zeigt. «Eine Gehaltserhöhung für das Marketing-Team», schwärmt eine Userin. «Das Video ist gut gemacht», lautet ein anderer Kommentar. Jemand anderes schreibt: «Beste Werbung. Da wird mir die Polizei direkt sympathisch.»

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Doch bei manchen hinterlässt der Scherz einen bitteren Geschmack. «Find ich jetzt ganz schön dumm, Hinterherlaufen, Fotos machen und Blickf***en als Polizeiarbeit und was Wünschenswertes zu framen», beschwert sich ein Instagram-User unter dem Video. Ein anderer klagt über die falsch eingesetzten Steuergelder.

Ein Hauch Frauenfeindlichkeit?

Doch nicht nur um den Humor wird gestritten. Stimmen in den Kommentaren weisen auf frauenfeindliche Intentionen hinter dem Video. Ein Kommentar schrieb, es sei «passend zum feministischen Kampftag», dass eine Frau im Video vom «Daddy», in diesem Falle dem Polizisten, festgenommen werde. 

Die Kantonspolizei Schwyz steht jedoch hinter dem Video. Wie Kommunikationschef gegenüber nau.ch berichtet, sei Ziel des Videos, «einen zeitgemässen Zugang zum Polizeiberuf aufzuzeigen und insbesondere jüngere Zielgruppen anzusprechen».

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