Videos aus der Nacht zeigen die Unfallstelle
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Grosseinsatz im Engadin:Videos aus der Nacht zeigen die Unfallstelle

Überlebender (75) erzählt vom Horror-Crash im Engadin – er rettete sich durchs Schiebedach
«Plötzlich kippte der Car»

Beim schweren Carunglück im Engadin kamen fünf Menschen ums Leben. Ein 75-jähriger Niederländer hatte grosses Glück: Er überstand den Crash mit wenigen Verletzungen und konnte sich selbst durch das Schiebedach ins Freie retten.
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Der Reisecar kippte auf die rechte Seite.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Busunglück bei Zernez GR: 5 Tote, 40 Verletzte, Bus stürzt Abhang hinunter
  • 75-jähriger Niederländer überlebt mit Kratzern, obwohl kein Gurt angelegt war
  • Auch seine Frau kann sich aus Car retten
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Jessica von DuehrenRessortleiterin Desk/Teamlead News

Fünf Tote und 40 Verletzte: Das ist die verheerende Bilanz des Carunglücks von Zernez GR. Einen Schutzengel hatte am Unfallabend ein 75-jähriger Niederländer – er hat mit nur leichten Verletzungen überlebt. Der Mann aus der Stadt Meppel sass mit seiner Frau hinten rechts – genau auf jener Seite, auf die der Reisebus kippte. «Ich hatte auch keinen Sicherheitsgurt angelegt, aber ich hatte grosses Glück. Ich habe nur ein paar Kratzer, und meine Rippen schmerzen ein bisschen», sagt er zur niederländischen Zeitung «AD». 

Die 44-köpfige Reisegruppe war am Donnerstag mit dem Bernina Express unterwegs gewesen. Auf der Rückfahrt vom Engadin zum Hotel in Österreich prallte der Reisecar zwischen Zernez und Susch bei einer Baustelle gegen eine Leitplanke, kippte um und rutschte einen Abhang hinunter. «Plötzlich begann der Car zu kippen», erzählt er. Der 75-Jährige erinnert sich an Schreie im Car und daran, wie andere Passagiere durch den Innenraum geschleudert wurden.

«Bin ein positiver Mensch»

Als der Bus zum Stillstand kam, wollte er nur noch raus. Aus eigener Kraft zwängte er sich durch das Schiebedach ins Freie. Auch seine Frau konnte den Bus verlassen. Nach einer kurzen Kontrolle im Spital konnte er wieder entlassen werden.

Die Reise hätte eigentlich noch bis Montag gedauert, weitere Ausflüge standen auf dem Programm. Der 75-Jährige hätte sie gerne noch mitgemacht, hat aber Verständnis dafür, dass die Gruppe nach dem schweren Unglück die Heimreise antritt. «Ich bin ein positiver Mensch. Aber ich verstehe, dass wir nach Hause fahren, und das ist auch gut so», sagt er gegenüber «AD». 

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